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Göttingen Ampel an der B3: „Immer wieder ein Ärgernis“
Die Region Göttingen Ampel an der B3: „Immer wieder ein Ärgernis“
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00:20 28.02.2019
Quelle: Swen Pförtner
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Nikolausberg

Das Problem: Die Ampel schaltet nur auf Grün, wenn ein Fahrzeug direkt vor der Ampel steht und damit den Induktionsimpuls für die Ampel gibt. In der Gegenrichtung, vom Klausberg in Richtung Nikolausberg, schaltet die Ampel zeitabhängig, also auch ohne vor der Ampel stehendes Auto.

Die Folge: Die aus Nikolausberg kommenden Autofahrer müssen immer wieder den gesamten Schaltzyklus für die gesamte Kreuzung mit der B 3 abwarten, bevor „ihre“ Ampel wieder Grün zeigt.

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Die Lösung: die Grünphasen von Nikolausberg in Richtung Göttingen und umgekehrt gleichschalten, argumentiert Güntzler. So könnten die Autofahrer die Kreuzung beim Herannahen noch passieren. Dies sei ohne jegliche Verkehrsgefährdung möglich, meint auch die Nikolausberger Ortsbürgermeisterin Karola Margraf.

Den Antrag eingereicht hatte Wibke Güntzler. Die aktuelle Schaltung sei „immer wieder ein Ärgernis“, erklärte die CDU-Frau.

Ferner befasste sich der Ortsrat mit der Kapazität der Regenwasserkanäle im Bereich Ampferweg/Am Feldborn. Bei Starkregen, zuletzt Anfang Juni 2018 habe die Kanalisation nicht mehr vollständig aufnehmen können, erklärten SPD und Grüne. Das habe zu Wassereinbrüchen in den Häusern ohne Stauventil zu Wassereinbrüchen geführt. In einigen Fällen habe die Feuerwehr Keller leerpumpen müssen. Nicht in allen diesen Fällen hätten die Versicherungen den Schaden ersetzt und auf ein angebliches „Risikogebiet“ verwiesen, erklärten Rüdiger Reyhn (SPD) und Bernd Michael Weide (Grüne). Der Ortsrat folgte ihrem Antrag einstimmig, die Stadt um Überprüfung der Kapazitäten zu bitten.

Von Matthias Heinzel