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Göttingen Andreas Gruber wird neuer Chef der GoeSF in Göttingen
Die Region Göttingen Andreas Gruber wird neuer Chef der GoeSF in Göttingen
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17:50 20.06.2019
Personalwechsel bei der Göttinger Sport und Freizeit GmbH: Andreas Gruber löst den bisherigen Geschäftsführer Alexander Frey ab (v.l.). Quelle: Christina Hinzmann / GT
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Göttingen

Andreas Gruber wird neuer Chef der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF). Der 56-Jährige war bis Februar Centermanager des „Kauf Park“ in Göttingen. Seit zehn Jahren ist er zudem ehrenamtlich Vorsitzender des Stadtsportbundes. Gruber kommt am 1. September zunächst als Interimsschef zur GoeSF und löst dann Geschäftsführer Alexander Frey ab. Frey geht im Februar 2020 in den Ruhestand.

Der Aufsichtsrat der GoeSF habe Gruber einstimmig benannt, teilte die Verwaltung der Stadt Göttingen am Donnerstag mit. Der Kaufmann habe sich in einem Auswahlverfahren gegen etwa 30 Mitbewerber durchgesetzt.

„Mit Andreas Gruber gewinnen wir einen gut vernetzten sowie in der Unternehmensführung erfahrenen Leiter für die GoeSF“, wird Göttingens Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler (SPD) in der Mitteilung zitiert. Als Vorsitzender des Stadtsportbundes bringe er außerdem profunde Kenntnisse der Göttinger Sportlandschaft mit.

„Ich freue mich total“

„Ich freue mich total darauf“, kommentierte Gruber die Entscheidung. Es mache ihn „wirklich glücklich“, nach seinem Ausscheiden beim „Kauf Park“ in der Region und dabei auch noch dem Sport verbunden bleiben zu können. „Es ist für mich eine tolle Entwicklung, in diesem Bereich jetzt auf die professionelle Seite gehen und den Sport dort vorantreiben zu können.“

Sein wichtigstes Ziel im neuen Job werde es sein, die hervorragend aufgestellte GoeSF in ihrer „sicher einmaligen Konstellation“ nach bewährten Muster weiter zu führen und als hochwertige Marke weiter zu stabilisieren. „Die GoeSF ist ein Aushängeschild der Stadt“, so Gruber. „Natürlich“ habe er auch neue Ideen und Pläne, „die sind aber noch nicht spruchreif“.

Mit Blick auf den neuen Posten wird Gruber den Vorsitz beim Stadtsportbund abgeben. „Beide Posten in Personalunion geht einfach nicht“, sagt Gruber selbst – schon wegen finanzieller Verbindungen und Abhängigkeiten. Bis ein neuer Vorsitzender gewählt ist, werde es zunächst eine kommissarische Leitung geben.

Hundertprozentige Stadt-Tochter

Gruber ist gebürtiger Ostfriese und hat nach einer Sparkassenausbildung in Göttingen Betriebswirtschaftslehre studiert. Dach verschiedenen Stationen im kaufmännischen Bereich übernahm er 1998 die Leitung des „Kauf Park“ in Grone. Nach dem Verkauf des Einkaufscenters an einen neuen Besitzer war Gruber aus dem Unternehmen ausgeschieden.   

Die GoeSF ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt mit etwa 70 Beschäftigten. Sie unterhält und verwaltet alle städtischen Sportstätten – auch an den Schulen – und ist für die Bäder der Stadt zuständig. Darüber hinaus organisiert sie Sportveranstaltungen, Kurse und Ferienprogramme.

Von Ulrich Schubert

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