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Göttingen Brünjes beendet Tätigkeit fürs Göttinger Tageblatt
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Angela Brünjes beendet Tätigkeit fürs Göttinger Tageblatt

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20:22 01.03.2021
Tageblatt-Ressortleiterin Angela Brünjes (jes) im Sommer 2020 in der Tageblatt-Redaktion.
Tageblatt-Ressortleiterin Angela Brünjes (jes) im Sommer 2020 in der Tageblatt-Redaktion. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Angela Brünjes beendet ihre Tätigkeit für das Göttinger Tageblatt nach 35 Jahren als Berichterstatterin und Ressortleiterin. „Ich bin dankbar für meine Berufsjahre, die erfüllend, herausfordernd und lehrreich waren. Sie waren verbunden mit der Bereitschaft, immer Neues kennenzulernen und darüber für die Tageblatt-Leserschaft zu berichten. Ich bin dankbar, in Stadt und Landkreis Göttingen so vielen Menschen begegnet zu sein, über die zu berichten mir ebenso eine Freude war wie über die vielen Ereignisse in der Region“, erklärt die Redakteurin.

Die Diplom-Sozialwirtin war während ihres Studiums an der Georg-August-Universität für verschiedene Medienbranchen freiberuflich tätig, auch für das Göttinger Tageblatt. Dort begann sie im Jahr 1983, regelmäßig fürs Feuilleton zu berichten.

Alte Schule aber niemals old fashioned

Nach dem im Jahr 1986 begonnenen Volontariat in der GT-Redaktion wurde Brünjes 1987 als Redakteurin übernommen. Verschiedene Aufgabenbereiche folgten. 1992 wurde Angela Brünjes Ressortleiterin; seit 2017 ist sie Leiterin der Ressorts Lokales Göttingen, Kultur, Campus und Thema des Tages.

„Kaum jemand hat in den vergangenen Jahrzehnten das GT so sehr nach innen geprägt und nach außen vertreten wie ,jes‘. Angela Brünjes war, was die Grundsätze unserer Arbeit betraf, ganz ,alte Schule‘ – aber niemals ,old fashioned‘“, sagt der stellvertretende Chefredakteur Christoph Oppermann über die Kollegin. Als „mobile reporting“ für die allermeisten Reporter noch ein Szenario aus ferner Zukunft gewesen sei, habe Brünjes für das GT im Jahr 2014 in Stockholm von der Nobelpreisverleihung an den Göttinger Physiker Stefan Hell direkt berichtet. Oppermann: „Das Tageblatt hat ihr sehr viel zu verdanken, und für mich war es eine Freude und eine Ehre, mit ihr gearbeitet zu haben.“

Von red