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Göttingen Arbeitslosenquote rund um Göttingen bei neun Prozent
Die Region Göttingen Arbeitslosenquote rund um Göttingen bei neun Prozent
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20:08 01.09.2009
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Mehr als 65,7 Prozent aller Arbeitslosen werden von den Landkreisen Göttingen und Osterode sowie der Arge Northeim betreut (Arbeitslosengeld II), das übrige Drittel gehört zur Klientel der Agentur für Arbeit Göttingen (Arbeitslosengeld I). Zuzüglich derjenigen, die Arbeitsmarktmaßnahmen, Weiterbildung, Arbeitsgelegenheiten und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen absolvieren, beläuft sich die sogenannte Unterbeschäftigung auf 26 884 Menschen.

Der leichten Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sieht Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur, nur „verhalten optimistisch“ gegenüber: „Das ist, trotz der niedrigsten Arbeitslosenzahl in einem August seit 1992, nur eine Seite der Medaille.“ Die Gesamtzahl sei gesunken, in den beiden Rechtskreisen SGB II und SGB III die Entwicklung jedoch stark unterschiedlich verlaufen. Gläser: „Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) ist die konjunkturelle Entwicklung weiterhin sehr viel später spürbar.“ Im Vergleich zum August 2008 betreue die Arbeitsagentur 15 Prozent mehr Menschen, während die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vergleichszeitraum um fast zwölf Prozent gesunken sei.

1218 Stellen im Angebot

Einen Rückgang an Stellenangeboten um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete die Arbeitsagentur im August. Gegenüber Juli wurde ein leichter Anstieg um 0,5 Prozent registriert. Insgesamt waren 1218 Stellen im Angebot. Die Zahl der Ausbildungsstellen lag um 8,5 Prozent unter Vorjahresniveau, während die Zahl der Bewerber annähernd gleich war. Seit Beginn des Ausbildungsjahres wurden 2207 Ausbildungsplätze gemeldet. Demgegenüber standen 2225 Bewerber, 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon waren 332 im August noch unversorgt. Im Schnitt kamen 100 Bewerber auf 99 Ausbildungsplätze (August 2008: 108 Stellen). Die Arbeitslosenquote ist im gesamten Agenturbezirk Göttingen gesunken. Dennoch steht Südniedersachsen mit neun Prozent schlechter dar als der Landesschnitt (7,7 Prozent). Diesen Wert unterbietet der Geschäftsstellenbereich Duderstadt mit 6,7 Prozent, gefolgt von Hann. Münden (7,2), Northeim (7,8) und Uslar (8,8). Göttingen liegt bei 9,2, vor Einbeck (10,5) und Osterode, das mit einer Arbeitslosenquote von 11,2 Prozent am schlechtesten abschneidet.

Von kk

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