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Göttingen Asklepios: Gespräche geplant
Die Region Göttingen Asklepios: Gespräche geplant
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18:23 12.06.2013
Von Matthias Heinzel
Quelle: Hinzmann
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Göttingen / Hannover

Allerdings habe das niedersächsische Sozialministerium nach wie vor keine Hinweise darauf, dass Asklepios Richtlinien zur Personalausstattung verletzt habe, erklärte Ministeriumssprecher Dominik Kimyon.

Keine Kenntnis von Plänen

Von den durch Asklepios bestätigten Plänen zur Umwandlung von geschlossenen in offene Abteilungen in den Göttinger Kliniken habe das Ministerium bislang keine Kenntnis, sagte Kimyon. Generell sei es den Betreibern psychiatrischer Kliniken überlassen, wie viele geschlossene Abteilungen eine Klinik bereitstelle. Gesetzlich müsse es zwar die Möglichkeit einer geschlossenen Unterbringung geben, wie diese aber organisiert und gestaltet werde, sei Sache der jeweiligen Träger. Weitergehende Stellungnahmen zu den Auseinandersetzungen um Asklepios wollte das Ministerium mit Hinweis auf laufende Untersuchungen nicht abgeben.

Kritik von Gewerkschaften

Das von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) geführte Ministerium steht in der Kritik von Gewerkschaften, Beschäftigten und auch SPD-Politikern, weil sich das Ministerium aus Sicht der Kritiker zu zahm verhalten habe. Außerdem habe es eine kleine Anfrage der Göttinger SPD-Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta und Ronald Schminke nicht ausreichend beantwortet. Insbesondere habe das Ministerium seinen Prüfauftrag nicht ernst genug genommen, so die Kritik.