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Göttingen Auf Brust und Rücken durch die Weser
Die Region Göttingen Auf Brust und Rücken durch die Weser
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19:16 10.07.2011
Von Andreas Fuhrmann
Rein ins Wasser: Die Schwimmer begeben sich vorsichtig in die 19 Grad warme Weser.
Rein ins Wasser: Die Schwimmer begeben sich vorsichtig in die 19 Grad warme Weser. Quelle: Heller
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Am „Big Jump“, der im Rahmen eines europaweiten Aktionstages zum Schutz der heimischen Gewässer zum dritten Mal ausgerichtet wurde, beteiligte sich auch Horst Fode aus Reinhardshagen. Vorteil: Der 67-Jährige konnte quasi vor seiner Haustür wieder aus dem Wasser steigen. Trainiert habe er nicht extra, sagte Fode. „Ich schwimme einfach gerne.“ Um sich auf der langen Strecke erholen zu können, wolle er zwischen Brust- und Rückenschwimmen abwechseln. Zum Frühstück genehmigte sich der 67-Jährige ein Knäckebrot. Grund: „Mit vollem Magen schwimmt es sich schlecht.“

Etwas mehr hatten Gisela Hübel (79) und Freia Harbart (81) vor dem Sprung in die Weser zu sich genommen. „Ich habe zwei Toast, zwei Löffel Haferflocken und ein Ei gegessen“, sagte Hübel. Harbart gab sich mit einem Brötchen zufrieden. Ohnehin wollten die beiden Münderinnen, die als Kinder am Weserstein das Schwimmen lernten, nicht die ganze Strecke absolvieren, sondern in Gimte wieder an Land gehen. „Das ist einfach ein riesiger Spaß für uns“, sagte Harbart. Freitag hätten sie aber schon ein wenig trainiert und „eine Runde gedreht“.

Hann. Mündens Bürgermeister Klaus Burhenne (CDU) stieg zwar nicht ins Wasser, ließ es sich aber nicht nehmen, die Schwimmer mit einigen warmen Worten auf ihre kühle Reise zu schicken. So lobte er die „tolle Idee“ – und wies darauf hin, dass mit Schiffsverkehr wohl nicht zu rechnen sei.