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Göttingen Auftakt für Kinderschutz-Netzwerk
Die Region Göttingen Auftakt für Kinderschutz-Netzwerk
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17:25 30.12.2012
Von Jörn Barke
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Das Netzwerk soll den Austausch über Kenntnisse und Abläufe bei Frühen Hilfen und Kinderschutz fördern und für einheitliche Verfahren im Kinderschutz sorgen.

Mehr als 50 Akteure aus öffentlicher und freier Jugend- und Sozialhilfe, von Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen, dem Gesundheitswesen und von regionalen Familienbildungsstätten hätten die Gelegenheit zu einem ersten Austausch genutzt, erklärt die Landkreisverwaltung. Die Jugendämter der Stadt und des Landkreises koordinieren die Netzwerkarbeit, da viele Akteure sowohl für die Einwohner der Stadt als auch des Landkreises Ansprechpartner sind.

„Die Schaffung eines Netzwerkes frühe Hilfen und Kinderschutz steht erst am Anfang. Wir werden auch noch andere Bereiche miteinbeziehen. Der versammelte Kreis erhebt keinen Anspruch auf Exklusivität, sondern wird auch für Schulen, Kindertagesstätten, Polizei und Justiz offen sein“, betont Angela Schmiel-Richter, Leiterin des Jugendamtes des Landkreises Göttingen.

Am 20. Februar 2013 soll das nächste Treffen stattfinden. Dort werden die Ergebnisse einer Fragebogenaktion vorgestellt, die im Vorfeld der Auftaktveranstaltung verschickt wurden. Anhand der Fragebögen sollen die Angebote für Frühe Hilfen und Kinderschutz in Stadt und Landkreis ermittelt werden.

Hintergrund der Netzwerk-Bildung ist das am Anfang des Jahres in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz. Zentraler Punkt dieser neu aufgestellten Grundlage für eine Weiterentwicklung der Hilfen und Unterstützungen insbesondere für junge Familien und das Aufwachsen der Kinder ist die Bildung verbindlicher Netzwerke. Gefördert wird dies durch das Bundesfamilienministerium.