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Göttingen Schneller radeln von Göttingen nach Rosdorf
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00:19 04.12.2017
Die Verbindung Göttingen und Rosdorf wird kürzer: zumindest für Radfahrer. Die Stadtverwaltung Göttingen beginnt mit den Planungen für den dritten Bauabschnitt des Göttinger E-Radschnellweges. Quelle: dpa
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Göttingen

Ein Teil des dritten E-Radwegeabschnitt soll, so sehen es die Planungen vor, vom Rosdorfer Kreisel entlang der Landesstraße L 573 Richtung Rosdorf verlaufen. Ein weiteres Teilstück beginnt südlich der Wohnbebauung am Rosdorfer Weg und reicht bis zur Stadtgrenze Richtung Rosdorf. Um in den beiden zusammen etwa 7000 Quadratmeter großen Bereichen planen zu können, muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Dieser soll eine „etwa fünf Meter breite Verkehrsfläche parallel zum Straßenverlauf für die Anlage des Radschnellweges“ festsetzen, heißt es in einer Vorlage zum Bauausschuss. „Der Radschnellweg verbindet den Göttinger Bahnhof mit dem Nordcampus der Stadt Göttingen und trägt damit zur Attraktivität des Radverkehrs in Göttingen bei“, heißt es weiter.

Die bisher zwischen 2013 und 2015 ausgebaute Strecke des Radschnellweg zwischen Nord-Uni und Bahnhof ist rund vier Kilometer lang. Davon sind 1,4 Kilometer als Fahrradstraße ausgewiesen. Die Baukosten betrugen 1,1 Millionen Euro, von denen die Stadt rund 660 000 Euro getragen hat. Der Bund unterstützte den Bau aus seinem Förderprogramm „Schaufenster Elektromobilität“.

Bund fördert E-Radschnellweg

Nach Rosdorf führt der E-Radschnellweg vom Bahnhof über das Groner Tor, rechts auf die Groner Landstraße weiter über die Straßen Am Gartetalbahnhof, Leinestraße und Eisenbahnstraße bis zum Rosdorfer Kreisel. Die Kosten für den Abschnitt vom Bahnhof bis Rosdorf gibt die Verwaltung mit 2,2 Millionen Euro an – gefördert zu 75 Prozent vom Land.

Der E-Radschnellweg mit geplanten Verlängerungen nach Bovenden und Rosdorf sei „integraler Bestandteil“ Teil des im Radverkehrsentwicklungsplanes (RVEP) vorgestellten regionalen Hauptnetzes, heißt es in dem Plan. Er soll die „Stadt-Umland-Verbindungen“ zwischen dem Stadtzentrum, den Außenbezirken und Nachbargemeinden abdecken.

2018 2,7 Millionen Euro für Radwege

Im aktuellen Haushalt der Stadt für 2018 stehen für Radwege im Stadtgebiet rund zwei Millionen Euro zur Verfügung, auch für die E-Radschnellwegverbindung nach Rosdorf. Der Entwurf des Nachtragshaushalt enthält laut Auskunft der Stadtverwaltung Baukosten in Höhe von 300000 Euro für den Radweg „Gartetal“ sowie Planungskosten für dieses Projekt (65000 Euro) und weitere Planungsmittel für Stadt-Umland-Verbindungen in Höhe von 150000 Euro. „Wenn der Rat dem Nachtrag nach unserem Entwurf zustimmt, stehen für das kommende Jahr folglich Planungs- und Baumittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro für Radwege zur Verfügung“, erläutert Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

Das Kampagnenbüro „200 Jahre Fahrrad“ hat den Göttinger E-Radschnellweg in diesem Jahr in die Reihe „Innovation der Woche“ zur Jubiläumskampagne des Bundesverkehrsministeriums „200 Jahre Fahrrad – made in Germany“ aufgenommen und das Projekt gelobt, weil es den Umstieg auf das Rad beschleunige. 2016 hatte das Projekt den zweiten Platz beim „Deutschen Fahrradpreis“ in der Kategorie Infrastruktur belegt. Mit dem Bau dieses bundesweit ersten E-Radschnellwegs sei „ein neuartiges Netzelement in der Radverkehrsinfrastruktur Göttingens“ entstanden.

Semesterticket lässt Nutzerzahlen sinken

Nach Daten aus den Zählanlagen entlang des E-Radschnellweges sind die Nutzerzahlen für den Radweg in der Robert-Koch-Straße und Weender Tor seit 2014 beziehungsweise 2015 leicht rückläufig. Ein Grund dafür: die Einführung des Semestertickets für Studenten.

Das Thema Radschnell weg steht nun auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bauausschusses. Beginn des Sitzung in Raum 118 des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4, ist um 16 Uhr.

Von Michael Brakemeier

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