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Göttingen Ausleihen per Funk
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11:26 29.09.2009
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Die RFID-Technik ist ein Verfahren, das sich bereits in vielen Bibliotheken im In- und Ausland bewährt hat. RFID bezeichnet dabei die drahtlose Kommunikation zwischen einem Speicherchip mit zugehöriger Antenne – auch Transponder genannt – und einem Empfangs- oder Lesegerät. Statt durch aufgeklebte Strichcodes werden die Medien per Funk verbucht. Der Chip kommuniziert kontaktlos mit den Verbuchungsgeräten. Zur Modernisierung des Ausleih- und Rückgabeverfahren in der Stadtbibliothek Göttingen wurden seit April 2009 bereits ca. 90.000 Medien mit einem Transponder versehen.

Medien müssen nicht mehr einzeln verbucht, sondern können zeitsparend auch stapelweise ausgeliehen und zurückgebucht werden. Bei mehrteiligen Medien ist eine automatische Kontrolle auf Vollständigkeit gewährleistet. Vormerkungen können die Nutzerinnen und Nutzer nun selbst heraussuchen und verbuchen. Lange Wartezeiten an der Ausleihtheke gehören der Vergangenheit an, da die Kunden mithilfe der RFID-Technik ihre Medien an den aufgestellten Geräten selbst verbuchen, nur die Rückgabe findet noch am Tresen statt.

Auch der Datenschutz besteht unvermindert. Es werden weder Titel des Mediums noch die Daten der Entleiherin oder des Entleihers auf dem Chip gespeichert. Sollte er wider Erwarten von Dritten ausgelesen werden, finden sich keine sinnvollen Informationen über die entliehenen Medien oder die bisherigen Ausleihen.

pdg

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