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Göttingen Ausstellung in Göttingen zeigt „Jüdischen Widerstand“
Die Region Göttingen Ausstellung in Göttingen zeigt „Jüdischen Widerstand“
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17:57 07.11.2019
Jährlich gedenken viele Menschen am Platz der Synagoge in Göttingen der Opfer des Nationalsozialismus. Jetzt gibt es auch eine Ausstellung über „Jüdischen Widerdstand“. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Mit einer Ausstellung über jüdischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beginnt am Sonnabend die Reihe „Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ in Göttingen. „Jüdischer Widerstand wird in der Geschichtsbetrachtung der deutschen Mehrheitsgesellschaft gern ignoriert“, erklärt dazu Mats Paulke von der Initiative „f_act“ und fügt an: „Hartnäckig hält sich dagegen der Topos von den Jüdinnen und Juden, die sich widerstandlos ‚zur Schlachtbank‘ hätten führen lassen. Dem wollen wir unsere Ausstellung entgegensetzen.“

„f_act“ organisiert die Ausstellung mit dem Jüdischen Lehrhaus Göttingen. Sie informiert über unterschiedliche Formen, Orte und Ausprägungen jüdischen Widerstands im Nationalsozialismus: von Aufständen in Vernichtungslagern bis hin zu einer unbekannteren Geschichte jüdischer Fallschirmspringer aus Palästina, die den Widerstand in Europa mit organisiert haben.

Die Ausstellung ist von Sonnabend, 9. November, bis zum 31. Januar zu den üblichen Öffnungszeiten im Bistro Löwenstein, Rote Straße 28, zu sehen. Darüber hinaus gibt es in der Reihe einen Vortrag über Jüdischen Widerstand in der NS-Zeit (14. November, 19 Uhr), einen Vortrag über generationenübergreifende Wiedergabe von Traumata und Erinnerungen (17. November, 17 Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 34) und den Dokumentarfilm „Liza ruft!“ (am 22. Januar um 19.30 Uhr im Limière, Geismar Landstraße 19). Weitere Infos online unter gturl.de/Widerstand.  

Von Ulrich Schubert

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