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Göttingen Fahrradfreundliche Kommune beflügelt Grüne
Die Region Göttingen Fahrradfreundliche Kommune beflügelt Grüne
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17:28 27.09.2019
Die Auszeichnung Göttingens als fahrradfreundliche Kommune erfreut die Grünen. Quelle: Pförtner/dpa
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Göttingen

Als fahrradfreundliche Kommune ist die Stadt Göttingen von der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AGFK) ausgezeichnet worden. Die Bewertung durch die Jury, die im Mai vor Ort war, bestätige die bisher geleistete Arbeit, den Radverkehr zu stärken, sagt Fachbereichsleiter Maik Lindemann. Darauf werde sich die Stadt nicht ausruhen, sondern mit dem Rat weiter an der Förderung des Radverkehrs arbeiten. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums beeindruckte die Jury „das Selbstverständnis, mit dem die Radverkehrsförderung in Göttingen erfolgt.“ Ambitionierte Vorhaben wie der Radschnellweg und die kostenfreie Fahrradmitnahme in Bussen fand ebenso Beachtung wie die Bemühungen, Berufspendlern eine Alternative zum Auto anzubieten.

Umland soll einbezogen werden

Die Auszeichnung erfreut die Ratsfraktion der Grünen. Die Zertifizierung sei zugleich Ansporn und Auftrag, sagt deren verkehrspolitischer Sprecher Uli Holefleisch. „Das bestärkt uns auf unserem Weg, die Stadt weiter für den Radverkehr auszubauen“, sagt Holefleisch. Das Ministerium habe das beständige Streben nach Verbesserung der Radwege-Infrastruktur gewürdigt, die zunehmend auch Pendler aus dem Umland mit in den Blick nehme. Denen solle der Umstieg aufs (E-)Rad leichter gemacht werden: „Der Ausbau von schnellen, komfortablen und sicheren Radwegen und Fahrradstraßen in die umliegenden Gemeinden hat für uns eine hohe Priorität.“

Auch Grünen-Fraktionsvorsitzender Rolf Becker will an das bereits Erreichte anknüpfen. „Hier gilt es, entschieden weiterzuarbeiten“, sagt Becker: „Es muss nicht nur der Radschnellweg von Bovenden bis Rosdorf fertiggestellt werden. Das Radwegenetz muss sich darüber hinaus auch in die Richtungen Diemarden, Klein Lengden, Dransfeld und über Angerstein bis nach Northeim erstrecken.“ Das gehe nur mit den Landkreisen und Nachbargemeinden. Für 2019 und 2020 seien im städtischen Haushalt jeweils zwei Millionen Euro etatisiert. Von der Verwaltung werde eine Fortschreibung in den Folgejahren und die Umsetzung der beschlossenen Liste zum Ausbau des Radwegenetzes in der dafür vorgesehenen Zeit erwartet.

Von Kuno Mahnkopf

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