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Göttingen Düstere Straße: Bauarbeiten beginnen im März
Die Region Göttingen Düstere Straße: Bauarbeiten beginnen im März
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00:25 24.02.2018
Der Platz vor dem Déjà Vu an der Ecke zur Hospitalstraße soll neu gestaltet werden. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Düsteren Straße beginnen voraussichtlich am 12. März. Darüber und über andere Pläne im Quartier wird am Montag, 26. Februar, diskutiert.

Mit dem Ausbau der Nikolaistraße und der Düsteren Straße beschäftigt sich der Unterausschuss „Südliche Innenstadt mit Kunstquartier“ in der nächsten Sitzung. Auch die Umgestaltung des Wochenmarktes und das dazu geplante „Living Lab“ stehen zur Diskussion.

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Der Rat der Stadt Göttingen hat umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in der südlichen Innenstadt beschlossen, um dort bis 2022 städtebauliche Missstände zu beseitigen. In diesem Bereich liegen auch die Straßen rund um das Kunstquartier „Kuqua“, die Düstere-, die Turm- und die Nikolaistraße mit Nikolaikirchhof.

Die Nikolaistraße soll im Jahr 2019 umgebaut werden. Geplant ist dort, die Trennung zwischen Fahrbahn und Fußweg auf der westlichen Straßenseite „weicher” zu gestalten, so dass auch eine barrierearme Querung möglich wird. Sowohl Straßenbelag als auch Beleuchtung sollen gemäß der bereits sanierten Straßen der Innenstadt erneuert werden.

„In der Düsteren Straße beginnen die Bauarbeiten voraussichtlich bereits am 12.März - wenn das Wetter mitspielt”, so Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Dort ist eine Reduzierung des Fahrbahnquerschnitts von etwa 3,5 Meter auf drei Meter vorgesehen. Beabsichtigt ist weiterhin eine durchgängige Pflasterung des gesamten Straßenabschnittes mit Granit.

In dem Bereich vor dem geplanten Kunsthaus soll ein einheitlicher Platzbereich entstehen. Zudem soll hier wie auch weiter südlich der zusätzliche Raum für Sitzmöglichkeiten und das Abstellen von Fahrrädern genutzt werden. Auch der Platz vor der Bar Déjà Vu soll umgestaltet werden, dafür sind drei Varianten im Gespräch.

Variante 1 sieht für den Platz Außengastronomie vor, die Lage der Straßenführung soll nur geringfügig geändert werden. Das neue Gastronomiefeld orientiert sich an der dreieckigen Platzform und integriert die drei mittig gelegenen Bäume.

Variante 2 sieht eine Verlagerung der Fahrbahn auf die östliche Platzkante vor, so dass im westlichen Platzbereich Flächen für die Außengastronomie vorgehalten werden können. Durch die Verlagerung der Straße entfallen zwei Bäume.

In Variante 3 wird der Straßenverkehr ebenfalls entlang der östlichen Platzkante geführt. Anstelle einer Fahrbahntrennung soll das „Shared-Space-Prinzip“ gelten.

Auch für die Turmstraße liegen drei Varianten vor: Zum einen eine mit durchgängiger Pflasterung zum anderen „eine klassische Dreiteilung“ der Straße vor. Der Fahrbahnquerschnitt wird von etwa vier Meter auf drei Meter reduziert. In Variante 3 ist alternativ zur Variante 2 eine Asphaltierung der Fahrbahn vorgesehen.

Während der Veranstaltung haben Anlieger die Möglichkeit, sich über die aktuellen Planung zu informieren. Beginn ist am Montag, 26. Februar, in den Räumen des „Coworking by Pro Office“, Groner Straße 17c / Düstere Straße 20.

Auf der Tagesordnung des Gremiums stehen anschließend die „Umgestaltung des Wochenmarktes, ein „Living Lab“ am Wochenmarkt, die Umbaumaßnahmen für das Otfried-Müller-Haus, das neue Projekt „Klimaschutz im Zentrum“ sowie Mitteilungen und Anregungen der Bürgervertreter im Unterausschuss.

Von Britta Bielefeld

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