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Göttingen Radschnellweg an der Robert-Koch-Straße soll sicherer werden
Die Region Göttingen Radschnellweg an der Robert-Koch-Straße soll sicherer werden
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00:22 08.04.2019
Vor fünf Jahren wurde das Teilstück des Radschnellwegs an der Robert-Koch-Straße im Bereich Goldschmidtstraße freigegeben. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Daniela Both vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung skizzierte die Pläne der Stadtverwaltung, auf die Gefahrensituation zu reagieren. An zwei Schwerpunkten würden keine Kreisel geplant. Die würden Gefährdungen der Radfahrer nicht verhindern, sondern weitere Probleme schaffen. Obwohl der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) davon abgeraten habe, den Radschnellweg „totzuampeln“, sollten Lichtsignalanlagen aufgestellt werden, erklärte Both. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gehe unbedingt vor.

Komfort und Sicherheit

Baudezernent Thomas Dienberg hob hervor, dass der Radschnellweg vor allem Komfort und Sicherheit bringen sollte. Radfahrer dächten, sie könnten 35 oder 40 Kilometer pro Stunde dort entlangfahren. Doch „das ist nicht unser Ziel“.

Ratsherr Francisco Welter-Schultes (Piratenpartei) hatte zu diesem Thema einen vierteiligen Antrag in den Ausschuss eingebracht. Er schlug vor, die Robert-Koch-Straße stadteinwärts auf eine Spur zu reduzieren und die zweite Spur den Radfahrern zur Verfügung zu stellen. Sie führen derzeit mit hoher Geschwindigkeit auf der falschen, nämlich der linken Seite, auch wenn der Radschnellweg dort für beide Richtungen ausgewiesen sei.

Vorrang durch induktive Schaltungen

Zudem sollten laut Welter-Schultes an den beiden Knotenpunkten „eine attraktiv gestaltete Querung der Robert-Koch-Straße angeboten“ bekommen. Beides solle nach zwei Jahren Betrieb überprüft werden. Sollten an den Knotenpunkten Lichtsignalanlagen installiert werden, so solle der Radverkehr durch induktive Schaltungen Vorrang erhalten – nicht nur im Pulk, wie es jetzt schon eingerichtet ist, sondern auch als Einzelfahrer. Dem abbiegenden Kfz-Verkehr müsse „zwingend eine niedrigere Priorität eingeräumt“ werden.

Both riet allerdings vor allem von einer Reduzierung der Kraftfahrspuren auf der Robert-Koch-Straße ab. Durch den Verkehr, der diese Spur queren müsse, entstünden neue, unnötige Gefahrenquellen. Dass dem Radverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr Vorrang gewährt werde, sei bei den Planungen bereits vorgesehen, sagt die Verwaltungsmitarbeiterin. Die Umwelt gehe vor.

Mehr als eine Million Euro

Der die Mitglieder des Bauausschusses stimmten schließlich lediglich über den vierten Punkt im Antrag Welter-Schultes ab und beschieden in bei einer Gegenstimme abschlägig. Einstimmig befürworteten sie allerdings den Plan der städtischen Verkehrsplaner, keine Kreisel zu bauen, sondern Lichtsignalanlagen zu installieren. Die Baukosten werden nach aktuellem Stand rund 700000 Euro für den Tiefbau sowie 310000 Euro für die technische Ausrüstung betragen. Die Planungskosten liegen bei rund 96000 Euro.

Von Peter Krüger-Lenz

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