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Göttingen Baubeginn für Hotel und Sparkasse am Groner Tor im September
Die Region Göttingen Baubeginn für Hotel und Sparkasse am Groner Tor im September
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20:23 19.02.2015
Von Michael Brakemeier
Der geplante Neubau der Sparkasse am Groner Tor
Der geplante Neubau der Sparkasse am Groner Tor Quelle: EF/Archiv
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Göttingen

Danach geht die Verwaltung davon aus, dass ein Bauantrag bis spätestens Juni vom Investor gestellt wird. Inzwischen, so erläutert Stadtbaurat Thomas Dienberg, sei eine Bauvoranfrage positiv beschieden worden.

Investor Borzou Rafie-Elizei, Geschäftsführer der EBR Projektentwicklungs GmbH, betont, dass aber bislang der Kaufvertrag über die 7400 Quadratmeter Fläche des ehemaligen tierärztlichen Institutes noch nicht unterzeichnet ist. Der Rat der Stadt hatte dem Verkauf an die EBR im Oktober zugestimmt. Es hätten noch "einige Punkte" geklärt werden müssen, sagt Rafie-Elizei. Etwa die Erstellung eines Schallschutzgutachtens. Zudem soll die Gebäudegrenze an der Ecke von Berliner und Groner Landstraße um weitere 2,30 Meter nach hinten verlegt werden. Damit soll die Ecke für Radfahrer entschärft und ihnen ein 40-Meter-Sichtfeld geboten werden. Dadurch, so Rafie-Elizei, werde das Gebäude kompakter, ohne die geplanten Freiflächen zu beschneiden. Bei der kritisierten Fassadengestaltung geht Rafie-Elizei davon aus, dass die zuletzt vorgestellten Varianten umgesetzt werden. Diese sollen durch ein Lichtkonzept aufgewertet werden.

Bereits im März soll das Grundstück frei geräumt und Bäume gefällt werden. Als weitere Vorbereitung wird die Bushaltestelle für Fernbusse ab April vom Eingangsbereich der Zoologie an den südlichen Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) verlegt. Diesem 75000 Euro teuren Provisorium haben die Mitglieder des Bauschusses am Donnerstag mehrheitlich zugestimmt.

Die Ergebnisse eines im Kaufvertrag festgelegten Gutachterverfahrens für die Freiraumplanung sollen im Oktober vorliegen und vorgestellt werden. Beteiligt daran sind die Stadtverwaltung, Universität und die EBR. Das Verfahren soll die Flächen des ehemaligen Institutes, der benachbarten Zoologie und des ZOB umfassen.