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Göttingen Bauern säen nur halb so viel Raps
Die Region Göttingen Bauern säen nur halb so viel Raps
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11:28 29.08.2018
Raps-Aussaat  auf einem Feld bei Mengershausen: Landwirt  Gerald Henze  beackert staubtrockenem Boden.
Raps-Aussaat auf einem Feld bei Mengershausen: Landwirt Gerald Henze beackert staubtrockenem Boden. Quelle: Christina Hinzmann
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Die Bauern der Region säen jetzt – eigentlich – den Raps fürs nächste Jahr. Aber: „Die Landwirte bringen nur etwa auf der Hälfte der eigentlich für den Raps vorgesehenen Fläche die Rapssaat in die Erde“, erklärt Achim Hübner vom Landvolk. Dafür gebe es zwei Gründe. Zum einen die Trockenheit. Denn: „Der Raps braucht nicht nur zum Keimen sondern auch danach noch einige Wochen lang ausreichend Feuchtigkeit“, so Hübner. Sonst können die Pflanzen nicht ausreichend wachsen und kommen nicht gut durch den Winter. Zum anderen sei Raps weniger lukrativ als früher, denn die Bauern dürfen keine mit Insektiziden behandelten Saatkörner mehr benutzen. Insektizide dürfen sie nur auf Blüten spritzen, erklärt Hübner. Auf der frei werdenden Fläche sei Mais eine Anbau-Alternative.

Von Britta Bielefeld

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