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Göttingen Bauplätze in Friedland werden knapp
Die Region Göttingen Bauplätze in Friedland werden knapp
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06:17 30.03.2012
Von Jürgen Gückel
Eines von nur zwei gemeindlichen Baugebieten in Friedland: Noch sieben freie Bauplätze in Klein Schneen.
Eines von nur zwei gemeindlichen Baugebieten in Friedland: Noch sieben freie Bauplätze in Klein Schneen. Quelle: Hinzmann
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Friedland

Das Thema müsse jedenfalls diskutiert werden, hieß es in der Finanzausschusssitzung, denn die Bauplätze werden knapp. Nur noch in zwei gemeindlichen Baugebieten, so Geschäftsführer Thomas Gotthardt, gebe es freie Plätze. In Groß Schneen (Hinter dem Wasserhäuschen) sind von 26 Bauplätzen 19 verkauft oder schon bebaut, drei reserviert. In Klein Schneen sind von 18 Plätzen im ersten Abschnitt 15 bebaut, von acht Plätzen im zweiten Abschnitt vier verkauft und einer reserviert.

In Ballenhausen ist alles verkauft, in Niedernjesa ebenso. Wohl vorerst nicht zu erwarten ist die Bebauung des Hagens in Friedland, wo mehrere private Erschließungsgesellschaften, zuletzt die Delta-Bau, Pleite machten und teils unerschlossene Straßen und Platz für 60 nie gebaute Häuser hinterließen. Anregungen, die Gemeinde könne einspringen, trat Friedrichs energisch entgegen, denn aus öffentlichen Mitteln müssten Straßen und Kanäle gebaut und die Kosten auf Anlieger umgelegt werden.

Bauträger bankrott

Doch diese Anlieger hatten die Erschließung schon zahlen müssen, ehe der Bauträger bankrottging. Sie würden nun doppelt zahlen. Auch habe der derzeitige Eigentümer, die Commerzbank Berlin, offenbar keine Interesse, die Flächen zu vermarkten.
In der Diskussion über eine Strategie, sich kommunal mehr um den von Leerstand bedrohten Altbestand zu kümmern, ist es vorerst nicht vorangegangen. Einzig daran, dass der Vorschlag öffentlich wurde, ehe er in den Gremien diskutiert wurde, gab es Kritik.