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Göttingen Bebauungsplan Köterwelt: Landkreis Göttingen will Rückhaltemaßnahmen
Die Region Göttingen Bebauungsplan Köterwelt: Landkreis Göttingen will Rückhaltemaßnahmen
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21:15 14.10.2013
Von Gerald Kräft
Streit um Baugebiet Köterwelt: Hinter den Gärten fließt die Auschnippe, die das Regenwasser aufnimmt. Quelle: Theodoro da Silva
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Dransfeld

Claudia Mielenhausen (Grüne) schloss sich im Stadtentwicklungsausschuss der Forderung an und will noch Änderungen am erreichen. Planer und Stadtverwaltung  halten das für überflüssig.

Bereits am 23. Oktober sollte der B-Plan „Köterwelt Nord“ vom Stadtrat beschlossen werden. Die hydraulische Situation im Wallgraben ermögliche es nicht, dass weitere unbebaute Flächen ohne Rückhaltung angeschlossen würden, hatte der Landkreis in seiner Stellungnahme zum Entwurf angemerkt.

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Entsprechende Rückhaltemaßnahmen seien im Plan zu verankern. Sie habe schon im Kestenmühlenweg ein Rückhaltebecken gefordert, so Mielenhausen. Die Auschnippe – der Wallgraben – schwelle jetzt schon bei Regen stark an. So könne sie nicht zustimmen.

Bebauung schon jetzt möglich

Aus Sicht der Verwaltung ist für das Wohn- und Mischgebiet  die Erschließung bereits gesichert. Der westliche Bereich der Köterwelt sei bereits bebaut. Im östlichen Bereich sei das bisherige Oberflächenwasser direkt auf dem Gartenland versickert. Es gehe nur um eine Innenentwicklung, so Verwaltungsmitarbeiter Dirk Aue.

Bebauung sei auch jetzt schon möglich. Die Entwässerung über den Wallgraben nehme nur minimal zu. Einer zusätzlichen Versiegelung seien bereits Grenzen gesetzt, nur wasserdurchlässige Decken seien erlaubt.

Eine Vorgabe für Rückhaltemaßnahmen wären aus Verwaltungssicht eine wesentliche Änderung. Der Plan müsste erneut ausgelegt und Stellungnahmen eingeholt werden. Westlich der Köterwelt soll eine Tagespflege/Seniorenwohnanlage gebaut werden. Ein breiter Streifen im Osten direkt am Wallgraben soll auch künftig unbebaut und Gartenfläche bleiben.