Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Beim Göttinger Spieleautorentreffen fallen die Würfel
Die Region Göttingen Beim Göttinger Spieleautorentreffen fallen die Würfel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:56 24.03.2014
Zum Besuchertag werden 500 Gäste erwartet: Aniko Stübner (links), auch für das Autoren-Stipendium nominiert, spielt mit Ulrike, Paul und Hanna Mira Oerter ihr Spiel „Strebergarten“. Quelle: Heller
Anzeige
Göttingen

Einen Tisch weiter erklärt Jeroen Geenen aus den Niederlanden sein Kartenspiel „Cherry Kiking“.

Anlegen, tauschen, drücken, Leiter bauen und das alles mit Obst statt den bekannten Spielfarben. Die Regeln sind nicht ganz einfach

Stipendiat 2012: Martin Gil-Wünschmann mit „Ballyrinth“.

Wie gut, dass der Erfinder mitspielt und permanent erklärt und Tipps gibt. Die bekommt man auch von Patrick Rasten. Der Kölner stellt sein Jahrzehnt-Projekt „heblo“ vor.

Im Studium hat der Ingenieur mit der Planung angefangen und in mehr als zehn Jahren das Spiel entwickelt. Jetzt hat er das dynamische Brettspiel selbst verlegt.

Etwa 270 Autoren, Redakteure, Verlagsmitarbeiter und Spielesammler sind an diesem Wochenende in die Stadthalle gekommen. Aus Deutschland, Europa, Amerika – und aus Korea.

„Wir sind mehrsprachig“, vermeldet Organisator Reinhold Wittig. Das Plakat im Foyer sei in Deutsch, Englisch und Alt-Klingonisch verfasst. Es ist an alles und alle gedacht.

Während des Spieleautorentreffens in Göttingen wird auch der Branchenpreis „Inno-Spatz“ verliehen. Ausgezeichnet werden deutschsprachige Autoren, „durch deren Arbeiten Stellung, Aufgabe und Wirken der Autoren von Spielen im Bewusstsein der Öffentlichkeit hervorgehoben wird“.

Dieses Mal geht er an Rosemarie Geu und Dominique Metzler, die seit Anfang der 80er Jahre regelmäßig in Essen die weltweit größte Publikumsmesse in Sachen Spiel organisieren.

Das Spieleautoren-Stipendium erhält der 41 Jahre alte Martin Gil-Wünschmann aus Nordrhein-Westfalen für seine Spiele Ballyrinth und Regenbogen. Das Stipendium ist mit 3000 Euro dotiert.

Von Lukas Breitenbach