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Bekannte Göttinger machen sich für Impfung gegen Corona stark

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11:25 21.12.2020
Die Stadt Göttingen hat bekannte Göttinger mobilisiert, die sich öffentlich für eine Impfung mit dem Corona-Impfstoff stark machen – unter ihnen beispielsweise Uni-Professor Reinhard Jahn.
Die Stadt Göttingen hat bekannte Göttinger mobilisiert, die sich öffentlich für eine Impfung mit dem Corona-Impfstoff stark machen – unter ihnen beispielsweise Uni-Professor Reinhard Jahn. Quelle: Tomer Neuberg/JINI/Xinhua/dpa
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Göttingen

„Der Impfstoff eröffnet uns einen Weg aus dieser Pandemie“, betont Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Fake-News über eine drohende Impfpflicht und andere erfundene Fakten erteilt Köhler eine klare Absage: „Es wird in Deutschland keine Impfpflicht geben! Wer anderes behauptet, will die Menschen verunsichern und ihnen Angst machen. Sich zu impfen wird eine freiwillige Entscheidung bleiben. Ich lasse mich impfen!“

Christian Schmetz Quelle: Christina Hinzmann

„Die Aussicht auf den Impfstoff ist ein echter Lichtblick in diesen Tagen“, unterstreicht Christian Schmetz, Erster Stadtrat der Stadt Göttingen. „Die Wissenschaft hat hier Großartiges geleistet. Die Gesellschaft hat es damit in der Hand, die Lage zu drehen.“

Petra Broistedt, Sozialdezernentin der Stadt Göttingen und Leiterin des Corona-Einsatzstabs ergänzt: „Der Impfstoff erfüllt sämtliche notwendigen und sehr hohen Prüfstandards, die in Deutschland für alle Impfstoffe gelten.“ Sie appelliert an die Menschen, das Impfangebot zu nutzen. „Wir alle sehnen uns nach einem Stück Normalität. Das können wir erreichen, wenn möglichst viele sich impfen lassen und wir damit gemeinsam eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern.“ Dennoch werde der Impfstoff gerade zu Beginn nicht für alle reichen. „Haben Sie Geduld, bleiben Sie bis zur Impfung achtsam, halten Sie Abstand und tragen Sie wo immer nötig und möglich eine Mund-Nasen-Bedeckung“, so Broistedt.

Neben dem Oberbürgermeister, dem Ersten Stadtrat und der Sozialdezernentin machen sich zahlreiche weitere bekannte Göttinger stark für eine Impfung gegen Corona.

Elisabeth von Alvensleben

BElisabeth von Alvensleben Quelle: r

, Geschäftsführerin Pro City GmbH Göttingen: „Zunächst werde ich zwar noch nicht aufgerufen sein – aber dann will ich nach vielseitigen Überlegungen einer Impfung zustimmen. Ich traue dem in Deutschland entwickelten Impfstoff und möchte als Teil der älteren Generation dazu beitragen, dass die Jungen möglichst bald wieder ein unbeschwertes Miteinander leben können – auch in der Göttinger Innenstadt!“

Angelika Daamen, Geschäftsführerin Göttingen Tourismus und Marketing e.V.: „Leere Fußgängerzonen, geschlossene Geschäfte und der Verzicht auf liebe Traditionen wie den Weihnachtsmarkt zeigen, wie massiv sich die Pandemie bis ins Mark unserer Innenstädte drückt. Es ist ein Segen, dass der Impfstoff so zügig entwickelt wurde.“

Ursula Haufe, Geschäftsführerin der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH: „Wer sieht, wie die Wirtschaft hier vor Ort und weltweit unter der Pandemie leidet, kann über den Impfstoff nur froh sein. Sobald ich darf, lasse ich mich impfen.“

Sandra Hinz, Geschäftsführerin des Deutschen Theaters Göttingen: „Der Vorhang ist gefallen! Wir Theaterleute können es kaum erwarten, ihn wieder zu heben und Begegnungen zu ermöglichen. Durch die Impfung möchte ich Verantwortung für mich und meine Mitmenschen übernehmen.“

Prof. Reinhard Jahn

Bekannte Göttinger werben fürs Impfen. Quelle: r

, Präsident der Georg-August-Universität: „Ohne Vorarbeiten aus der Grundlagenforschung wäre die Rekordzeit, in der die neuen sicheren und wirksamen Impfstoffe entwickelt wurden, nicht möglich gewesen. Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto schneller werden wir alle endlich wieder zu einem normalen Leben auf dem Campus und in der gesamten Stadt zurückkehren können. Ich werde mich beim Impfen selbstverständlich in die Warteschlange einreihen.“

Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG: „Für mich stellt sich nicht die Frage, ob ich mich gegen Corona impfen lasse, sondern wann es möglich sein wird - schließlich geht es nicht nur um meine eigene Sicherheit.“

Christoph Lehmann, Rechtsanwalt: „Ich lasse mich impfen, damit ich wieder unbeschwert in der Gemeinschaft der Familie und Freunde leben kann, damit wir wieder zusammen am Mittag einen Kaffee in der Innenstadt trinken und am Abend auf dem Hainberg kicken können.“

Jörg Lohse, 1. Vorsitzender des SC Hainberg: „Der Impfstoff gibt uns allen hoffentlich bald wieder schneller die Möglichkeit, den Weg zurück in ein normales Leben wie vor der Corona-Pandemie zu finden. Nicht nur im privaten und beruflichen Leben belasten uns alle die Einschränkungen enorm, auch im Vereinsleben steht fast alles still. Ich unterstütze die Möglichkeit des Impfens ausdrücklich und hoffe, dass dadurch weniger Menschen leiden müssen, egal ob jung oder alt!“

Prof. Jörg Magull

Bekannte Göttinger werben fürs Impfen. Quelle: r

, Geschäftsführer des Studentenwerks: „Sich impfen zu lassen bedeutet für mich, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Meinen Appell, die Impfoption wahrzunehmen richte ich daher besonders an die Studierenden. Die Infektionszahlen sind derzeit unter den 20 bis 29-Jährigen am höchsten – in einer Gruppe, in der Infizierte häufig symptomlos bleiben. Schützt euch und somit auch andere! Tragt dazu bei, dass wir die Pandemie überwinden können.“

Dr. Harald Noack, Fachanwalt für Steuerrecht und Notar (a. D.): „Wenn wir mit einer Impfung schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle verhindern können, fällt mir die Entscheidung für eine Impfung leicht.“

Jörg Schnitzerling, Vorsitzender des ASC Göttingen von 1846 e.V.: Es wird Zeit, dass wir wieder in Bewegung kommen und gemeinsam mit unseren Freunden aktiv sind, denn ein Leben ohne Sport ist wie ein Leben ohne Emotionen. Impfen hilft!“

Prof. Simone Scheithauer, Direktorin des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektiologie der Universitätsmedizin Göttingen: „Die Impfung ist neben den AHA-L regeln ein weiterer wichtiger Mosaikstein zum Pandemiemanagement. In der ersten Phase impfen wir, um die vulnerable Gruppen vor schweren Verläufen zu schützen, die Krankenhausaufenthalte und Todesfälle zu reduzieren. Wenn ich an die Reihe komme, werde ich mich impfen lassen und hoffe, dass einige Impfstoffe auch die Virusweitergabe reduzieren können und ich so andere und mich selbst schützen werde.“

Gerhard Steidl, Steidl Verlag: „Ich werde mich impfen lassen, denn die Impfung kann nur helfen, wenn alle mitmachen.“

Hans-Peter Suermann

Bekannte Göttinger werben fürs Impfen. Quelle: r

, Erster Stadtrat a.D.: „Wer sich schützt, schützt auch andere. Die Impfung ist für mich ein Akt gelebter Solidarität und damit selbstverständlich.“

Thomas Suermann, Facharzt für Inneres: „Impfen rettet Menschenleben, nicht nur das eigene, sondern durch Herdenschutz auch das Leben anderer. Das gilt auch für die Corona-Impfung. Nur so können wir die derzeit vielen Corona-bedingten Todesfälle nachhaltig verhindern.“

Tine Tiedemann, musa-Geschäftsführerin: „Klar lass ich mich impfen, um mich, meine Kinder und alle in meinem Umfeld zu schützen, also auch alle, die irgendwann wieder in der musa auftreten, tanzen, feiern, arbeiten oder einfach nur bei uns sein wollen!“

Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Internationalen Händel-Festspiele: „Das Corona-Virus hat der Kultur schon jetzt einen enormen Schaden zugefügt. Weitere, längerfristige Schließungen werden nicht alle Akteur*innen und Institutionen verkraften. Die erfolgreiche Breitenwirkung einer Impfung trägt dazu bei, dass wir bald wieder ausgelassen und in vollen Sälen Kultur zelebrieren und damit auch die Existenz vieler Kulturschaffender sichern können. Darum lasse ich mich impfen.“

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Klaus Wettig, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments: „In der Nachkriegszeit hat mich die Impfpflicht vor schweren Erkrankungen geschützt. Besonders bedrohlich war damals die Kinderlähmung. Noch bedrohlicher ist der Corona-Virus, dagegen schützt vor allem Impfen.“

Inge Wettig-Danielmeier

Bekannte Göttinger werben fürs Impfen. Quelle: r

, langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages: „Wer sich altersmäßig in der Risikogruppe bewegt, sollte sich so schnell wie möglich impfen lassen.“

Von Markus Riese und Peter Krüger-Lenz