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Göttingen Göttinger BBS am Ritterplan: Schule mit Courage
Die Region Göttingen Göttinger BBS am Ritterplan: Schule mit Courage
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19:10 28.08.2013
Von Ulrich Schubert
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“: Vertreter der BBS am Ritterplan bei der Auszeichnung. Quelle: EF
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Göttingen

Um den Titel zu bekommen, mussten sich mehr als 70 Prozent aller Schüler und Beschäftigten an der BBS Ritterplan per Unterschrift verpflichten, sich aktiv gegen Rassismus an der Schule einzusetzen. Das sind bisher nach Angaben der Initiatoren mehr als 1240 Schüler, Lehrer und weitere Mitarbeiter an den BBS III. An der Bildungseinrichtung sind etwa 30 Nationalitäten vertreten. 

Im Raum Göttingen gibt es bereits Grundschulen und weiterführende Schulen, die sich couragiert gegen Rassismus, Diskriminierung und Mobbing einsetzen. Für eine BBS sei der Prozess besonders „bemerkenswert“, sagt Schulleiterin Maria Harberding. Weil die Schüler vielfach nur an einzelnen Wochentagen oder blockweise unterrichtet werden, sei es schwierig, eine derart breite Initiative zu organisieren.

Für den Titel müssen die Schüler selbst aktiv werden und ihre Mitschüler mit Projekten für die Initiative und abschließende Vertragsunterzeichnung begeistern. An der BBS Ritterplan hatte die Schülervertretung ein halbes Jahr lang mit verschiedenen Aktionen und einem Projekttag für couragiertes Verhalten geworben.

Auch mehrere Klassen beteiligten sich nach Angaben der Schule mit Aktionen. Damit die Schule den Titel behalten kann, muss sie jedes Jahr einen Projekttag zum Kernthema organisieren. Dazu gebe es bereits Ideen – zum Beispiel einen Tag der Kulturen.