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Göttingen Bestandsaufnahme des Städtischen Museums Göttingen
Die Region Göttingen Bestandsaufnahme des Städtischen Museums Göttingen
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17:35 25.06.2015
Von Michael Brakemeier
Quelle: Archivfoto
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Göttingen

„Personen, Geschichten und Sammlungsbestände sollen im Museum zum Leuchten gebracht werden“, heißt es in einem Zwischenresumee. Dabei sei nicht Vollständigkeit anzustreben, sondern Prägnanz“. Überregionale Aufmerksamkeit werde etwa durch das Anknüpfen an bekannte Motive, Personen und Figuren erreicht. Jung nannte hier etwa Georg Christoph Lichtenberg, die Göttinger Sieben, Dorothea Schlözer, Baron von  Münchhausen oder das Gänseliesel.

Aber auch die Darstellung der Ausstellung sei entscheidend: Durch eine moderne, interaktive Präsentation, Mit-Mach-Angebote, eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit, stetige Veränderungen und Wandlungen in der Ausstellung und vor allem ein „inspiriertes“  Sonderausstellungsprogramm, das für Gesprächsstoff und neue Anlässe für Museumsbesuche bietet, könnten das Publikumsinteresse sichern und steigern.

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Jung und Scheitenberger empfehlen, „nicht chronologisch, sondern thematisch zu erzählen“, Alleinstellungsmerkmale zu betonen und dem Museum damit ein erkennbares Profil zu geben. Auch steige die Bedeutung von Sonderausstellungen und Veranstaltungen unterschiedlicher Art. „Das Museum als Ort der Kommunikation und Treffpunkt wird immer wichtiger.“

Nach Sichtung des Bestandes haben Themen herauskristallisiert, die sich besonders eignen, das zukünftige Städtische Museum zu profilieren. Dazu gehören etwa Themenkomplexe wie  „Stadtarchäologie und Mittelalter“, die Universitätsgründung und die Folgen von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19.  Jahrhunderts, „Wissenschaft und Verantwortung. Protestkultur und ziviler Ungehorsam in Göttingen“ oder die Sammlung an jüdischen Kultgegenständen.

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