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Göttingen Bienenseuche erneut ausgebrochen
Die Region Göttingen Bienenseuche erneut ausgebrochen
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16:35 23.01.2018
Erneut ist die Bienenseuche Amerikanische Faulbrut im Landkreis Göttingen ausgebrochen. Quelle: dpa
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Holtensen/Reckershausen

Die Tierseuche befällt ausschließlich die Brut von Honig­bienen. Von den Bakterien befallene Brut stirbt und wird zersetzt. Zum Schutz anderer Bienenvölker richtet der Landkreis jeweils eine Sperrzone mit einem Radius von einem Kilometer um die befallenen Bienenbestände ein, teilt die Kreisverwaltung weiter mit. Die Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung zur Einrichtung der Sperrzone wird sofort vollzogen und tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung am 24. Januar im Göttinger Tageblatt, also am Donnerstag, in Kraft.

Die Einrichtung des Sperrbezirks bedeutet unter anderem, dass jeder, der im Sperrbezirk Bienen hält, dies unverzüglich dem Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Göttingen, Telefon 0551/525-2493, mitteilen muss. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk müssen nach Absprache mit dem Fachbereich unverzüg­lich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich untersucht werden. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Geräte dürfen nicht aus den Bienenständen ent­fernt werden. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk gebracht werden.

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Die vollständigen Anordnungen sind der Allgemeinverfügung zu entnehmen. Für Rückfragen steht der Fachbereich Veterinärwesen unter der Telefon 0551/525-2493 zur Verfügung. Die Verfügung und detaillierte Karten zu den Sperrzonen sind auf der Webseite des Landkreises abrufbar: landkreisgoettingen.de.

Von Matthias Heinzel

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