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Göttingen Big Jump in die Weser: Schwimmen von Hann. Münden nach Vaake
Die Region Göttingen Big Jump in die Weser: Schwimmen von Hann. Münden nach Vaake
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18:13 14.07.2013
Von Andreas Fuhrmann
Kurz nach dem Start: Schwimmer machen sich stromabwärts auf den neun Kilometer langen Weg nach Vaake.
Kurz nach dem Start: Schwimmer machen sich stromabwärts auf den neun Kilometer langen Weg nach Vaake. Quelle: Heller
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Hann Münden

Start war am Weserstein in Hann. Münden. Von dort ging es etwa neun Kilometer flussabwärts bis zum Strand von Vaake in der Gemeinde Reinhardshagen.

Kirsten Silge (26) und Frederike Bührmann (29) hatten sich spontan dazu entschlossen, mitzuschwimmen. „Ich habe das erst kurz vorher erfahren. Ich wollte so etwas immer schon mal machen“, sagte Silge. Kurzerhand rief sie ihre Freundin  Bührmann an und fragte, ob sie nicht mitkommen wolle.

„Du bist verrückt“, habe sie geantwortet, sagte die 29-Jährige, habe sich dann aber doch überreden lassen. Sie sei aber schon ein wenig nervös.

Aufmunterung kam von Doktor Eisenbarth in Person von Jürgen Flentje, der in diesem Jahr nicht nur den Startschuss gab, sondern die Schwimmer auch begleitete – allerdings bequem in einem Boot. Er sei heute der Mannschaftsarzt und passe auf, dass nichts passiert, sagte er augenzwinkernd.

17 Grad Wassertemperatur

„Der Medizinkoffer ist schon an Bord.“ In erster Linie sei er aber zum Anfeuern da, es könnten ja alle schwimmen. „Ihr schafft das“, rief Flentje, bevor er die Teilnehmer auf die Reise schickte.

Begleitet wurden die Schwimmer von Helfern des Technischen Hilfswerks (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ortsgruppe Polizei Hann. Münden. Die Bedingungen seien fast optimal, sagte August Palubitzky von der DLRG. Auch wenn das Wasser etwas kühl sei.

„Die Schwimmer werden durch uns und das THW bestens gesichert.“ Walter Petersen aus Uslar hatte sich als 31. und damit letzter Schwimmer angemeldet. In Oberweser habe er schon fünfmal an einer ähnlichen Veranstaltung teilgenommen, sagte der 59-Jährige.

„Da kenne ich aber mittlerweile jeden Reiher, deswegen wollte ich auch mal eine andere Strecke schwimmen.“ Das tat er dann auch – trotz 17 Grad Wassertemperatur.