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Göttingen Bilanz: Geschwindigkeitskontrollen in der Region Göttingen
Die Region Göttingen Bilanz: Geschwindigkeitskontrollen in der Region Göttingen
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09:58 10.04.2014
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

So ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr um rund 25 Prozent gestiegen. Dies ging aus Unfallzahlen des ersten Quartals 2014 hervor, die das niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport vor wenigen Tagen veröffentlicht hat. Die Aktion und die Messstellen wurden zuvor in den Medien angekündigt. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Göttingen (Stadt und Landkreis) haben Mitarbeiter der Kommunen in Zusammenarbeit mit Polizeibeamten an insgesamt acht Messstellen einen Durchlauf von rund  12 000 Fahrzeugen verzeichnet.

Dabei sind 196 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. 86 von ihnen waren mit einer Überschreitung bis 20 Stundenkilometern unterwegs und mussten Verwarngelder zwischen 10 und 35 Euro zahlen.

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110 Fahrzeuge waren allerdings mit mehr als 20 Srtunndenkilometern Überschreitung unterwegs und müssen nun mit teils erheblichen Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen.16 von ihnen müssen darüber hinaus ihren Führerschein zwischen einem und drei Monaten abgeben, weil sie mit mehr als 40 Stundenkilometer Überschreitung gemessen wurden. 

Drogeneinfluss am Steuer

Das Gros der Verstöße wurde auf der Autobahn 7 festgestellt. So wurden sämtliche Überschreitungen, die sich im Bußgeld- und Fahrverbotsbereich bewegen, auf der Autobahn registriert. Hier wurde auch der Spitzenreiter, ein Fahrzeug mit Tempo 164 in einem Abschnitt mit zugelassenem Tempo von 100 Stundenkilometern erwischt. 

Am Rande der Kontrollen erwischten Duderstädter Beamte einen 19-jährigen Autofahrer, der unter Drogeneinfluss am Steuer seines PKW saß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ebenfalls zogen die Beamten in Duderstadt einen 55-Jährigen Autofahrer aus dem Verkehr, obwohl er seinen Führerschein im Vormonat wegen Trunkenheit am Steuer abgeben musste. Auch er durfte nicht mehr weiter fahren und muss nun mit einem zusätzlichen Strafverfahren rechnen. 

ots/jro