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Göttingen Bismarckturm öffnet Karfreitag
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11:15 28.03.2018
Der Bismarckturm im Göttinger Stadtwald: ab Karfreitag ist er wieder geöffnet. Quelle: Christina Hinzmann
Göttingen

Die Türen des Bismarckturms im Göttinger Stadtwald werden am Karfreitag, 30. März, wieder geöffnet. Der Turm ist ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel für Naturfreunde und Schulklassen.

Zum Zeitpunkt des Entstehens des Turms sei von einem regelrechten Bismarckkult die Rede gewesen, schreibt Melanie Mai in „Denkmäler in Göttingen: Handreichungen für den Geschichtsunterricht“ über den Bismarckturm. Speziell für die Erbauung des Gebäudes sei der „Bismarck-Thurmbau-Verein“ gegründet worden.

Reichskanzler Otto von Bismarck: „Die Absicht den Thurm auf dem Hainberge nach mir zu benennen, ist für mich sehr ehrenvoll und erweckt in mir frohe Erinnerungen“

„Die Absicht den Thurm auf dem Hainberge nach mir zu benennen, ist für mich sehr ehrenvoll und erweckt in mir frohe Erinnerungen“, soll der ehemalige Reichskanzler des Deutschen Reiches und Ehrenbürger der Stadt Göttingen, Otto von Bismarck, bei der Grundsteinlegung 1892 gesagt haben. Für 40000 Mark konnte der Turm im Juni 1896 nach Angaben von Mai fertiggestellt werden.

Ziel beliebt bei Wanderern und Schulklassen

Heute ist der Turm ein beliebtes Aussichts- und Ausflugsziel. „Jährlich besichtigen mehr als 6000 Menschen den Turm“, sagte Martin Levin, Leiter der Forstverwaltung.

Die Saison beginnt an Karfreitag

Der Bismarckturm eigne sich bestens als Ziel privater Wanderungen, so Mai. Auch werde er gern von Schulklassen besucht, die sich mit dem Thema „Kaiserreich“ beschäftigen. Eine Exkursion biete die Möglichkeit, dass sich Schüler mit dem Denkmal des ehemaligen Reichskanzlers auseinandersetzen, schreibt Mai.

Sicht bis zum Brocken

Der Bismarckturm besteht aus zwei Türmen: der sechseckige Hauptturm ist 21 Meter hoch, der anliegende Treppenturm ragt sogar 32 Meter in die Höhe. Bei klarem Wetter bietet sich eine vielfältige Sicht auf Göttingen bis zum Werragebirge und den Weserbergen. Nach Norden hin erkennt man sogar im Harz den Brocken. Mit seiner Lage auf dem 332 Meter hohen Kleperberg ist der Bismarckturm in Göttingen neben dem Bismarckturm in Bad Lauterberg der zweithöchstgelegene in Niedersachsen. Bundesweit sind von 240 Bismarcktürmen noch 173 erhalten. Der Göttinger Turm stehe unter Denkmalschutz, sagte Levin. Für die Pflege sei die Stadt Göttingen zuständig.

Öffnungszeiten des Bismarckturms in Göttingen

Vom Frühjahr bis zum Herbst hat der Bismarckturm an Sonnabenden, Sonntagen und Feiertagen von 11.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, für Kinder einen Euro. Eine Anfahrt ist über die Bismarckstraße bis zum Kehr möglich. Von dort aus ist es zu Fuß nicht mehr weit bis zum Turm. Eine kleine Wanderung bietet sich ab der Südstadt oder dem Ostviertel über die Schillerwiesen an.

Standort des Bismarckturms in Göttingen

Von Lisa Hausmann

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