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Göttingen Blumenfelder zum Selberpflücken
Die Region Göttingen Blumenfelder zum Selberpflücken
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06:00 18.07.2018
Sonnenblumenfeld in der Nähe von Hetjershausen. Quelle: Niklas Richter
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Göttingen/Northeim

So bietet zum Beispiel die Betriebsgemeinschaft Bornemann/Erle/Büttner, der am Ortsausgang Katlenburg-Lindenau in Richtung Bilshausen ein Blumenfeld gehört, Pflanzen zum Selberpflücken an. Besucher können hier selbst Hand anlegen und sich die Blumen ihrer Wahl pflücken: „Jeder kann sich einfach ein Messer nehmen, die sind vor Ort. Auf einem Schild stehen die Preise. Dann können die Leute auf das Feld gehen und abschneiden, was sie haben möchten. Anschließend tun sie dann hoffentlich das Geld in die Kasse“, sagt Sabine Erle. In Sachen Bezahlung müssen sich die Landwirte dabei auf die Ehrlichkeit der Kunden verlassen.

An den Wochenenden sei der Besucher-Andrang am größten, vor allem wenn das Wetter mitspiele, berichtet Erle. Die Betriebsgemeinschaft betreibe das Angebot nun bereits seit Jahren – und es werde immer gut genutzt. „Für uns ist das ein sehr kleines, aber schönes Standbein.“

Trockenheit als Problemfaktor

Auf circa 1000 Quadratmetern Fläche wachsen in diesem Jahr ausschließlich Gladiolen auf dem Feld in Katlenburg-Lindau: „Normalerweise haben wir noch Sonnenblumen auf dem Feld, aber die sind aufgrund der Trockenheit leider nichts geworden“, erzählt Erle. Ein Problem, das so oder zumindest so ähnlich viele Landwirte in der Region haben. „Es ist in diesem Jahr schon extrem, dass wir so lange keinen Regen haben“, sagt Erle.

Während die Sonnenblumen in Katlenburg-Lindau nicht aufgegangen sind, blühen sie dafür unter anderem in Rollshausen und Reinhausen. Auf den Feldern der Familie Zapfe, die sich auf die Korbblütler spezialisiert hat. „Seit bald 15 Jahren bieten wir auf unseren Feldern ausschließlich Sonnenblumen an“, sagt Astrid Zapfe. Für kleines Geld können auch hier Blütenbegeisterte selbst pflücken. Auch Zapfe spricht angesichts der Trockenheit von „einer schwierigen Witterung“ in diesem Jahr.

Bis zu 20 Sorten in Wöllmarshausen

Diese Erfahrung hat auch Ute Kerl gemacht, die mit ihrer Familie seit nunmehr 14 Jahren zwei Felder in Wöllmarshausen und Esebeck bepflanzt: „Manche Blumen, die ich gesät habe, gingen nur spärlich oder gar nicht auf. Deshalb werden die Pflanzen in diesem Jahr auch nicht so groß wie sonst.“

Auf dem Feld in Wöllmarshausen, das sich an der Landstraße Richtung Duderstadt, Abzweigung Sattenhausen, befindet, wachsen bis zu 20 unterschiedliche Blumensorten: „Wir haben dort unter anderem Sommerblumen, Löwenmäulchen, Astern, Gladiolen, Dahlien oder auch Kornblumen im Angebot“, erzählt Kerl.

Inzwischen seien die Pflanzen weitgehend aufgegangen und gut gewachsen, berichtet Kerl. Zum Selbstpflücker-Angebot sagt sie deshalb: „Es geht jetzt los.“

Von Filip Donth

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