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Göttingen Böllerverbot durchsetzen
Die Region Göttingen Böllerverbot durchsetzen
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22:16 14.01.2018
So wie früher auf dem Göttinger Marktplatz soll Silvester in den Innenstädten der Region nicht ablaufen. Quelle: Jan Vetter
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Göttingen/Duderstadt/Northeim/Hann. Münden

Dafür werde die Polizei Göttingen in der Innenstadt erhöhte Präsenz zeigen, erklärt Polizeisprecher Christian Janzen. Wie beim vergangenen Jahreswechsel, als es für die Innenstadt erstmals ein Feuerwerkverbot gab, würden die Beamten zusammen mit Mitarbeitern des Göttinger Ordnungsamts mit Präventionsstreifen die Einhaltung des Verbots überwachen.

Dabei rechnet die Göttinger Polizeiinspektion rechnet mit der „einsatzintensivsten Nacht des Jahres“. Auch wegen der angespannten Sicherheitslage sollen neben eigenen Kräften auch Beamte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen in der Göttinger Innenstadt unterwegs sein. Es gehe nicht nur darum, das Böllerverbot durchzusetzen, sondern auch darum, auf Feiertreffpunkten präsent zu sein und bei jahreswechseltypischen Vorfällen wie beispielsweise Schlägereien einzugreifen, meint Janzen: „Personalmäßig sind wir gut aufgestellt.“ Nachdem in früheren Jahren durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern vor allem auf dem Marktplatz Menschen und Sachwerte stark gefährdet worden waren, sei es beim Jahreswechsel 2016/2017 ziemlich ruhig geblieben.

Polizei erwartet keine Probleme in Northeim

Auch in Northeim, sagt Wilhelm Böning, Leiter Einsatz der dortigen Polizei, werde zu Silvester die Einsatzstärke erhöht. An das seit Jahren geltende Böllerverbot in der Innenstadt habe sich die Bevölkerung gewöhnt. Einschlägige Probleme seien nicht zu erwarten – auch deshalb, weil die Bewohner um die Gefährdung der historischen Innenstadtgebäude wüssten. Das gelte nicht nur für Northeim, sondern gleichermaßen für Osterode oder Einbeck, wo die Polizei die gleichen Schutzmaßnahmen ergreifen werde.

In Hann. Münden, sagt der dortige Polizeichef Dirk Schneider, sei das Böllerverbot ebenfalls etabliert und werde befolgt. Dass die historischen Häuser der Innenstadt leicht brennen, sei nach einigen Bränden ohne Feuerwerkeinfluss „allen bewusst“. Dennoch werde die Polizei die Einhaltung des Verbots mit verstärkter Präsenz überprüfen. Das helfe auch, gegen Körperverletzungen und Sachbeschädigungen vorzugehen. Für Münden gibt es zwei sogenannte Abbrandplätze, wo Feuerwerk gezündet werden darf: der untere Tanzwerder und der Parkplatz am Hochbad auf dem Rattwerder.

„Im Interesse der Innenstadtbewohner“ von Duderstadt

Auch die Stadtverwaltung Duderstadt verweist auf das Feuerwerksverbot innerhalb des Walls „im Interesse der Innenstadtbewohner und des Schutzes der historischen Bausubstanz“. Außerdem darf im Umkreis bestimmter Einrichtungen und von Fachwerkhäusern darf nicht geböllert werden. Zum Thema Silvesterfeuerwerk in Duderstadt erinnert Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) an die Beratungen im Jahr 2010 zum Thema „Feuerwerk in der Innenstadt“.

Der Rat der Stadt habe auf Empfehlung des Ortsrates Duderstadt seinerzeit die gesetzliche Regelung konkretisiert und das Abbrennen von Feuerwerk innerhalb des Walles verboten. Geböllert wird den Erfahrungen des Ordnungsamtes in Duderstadt zufolge vor allem an den Ausfallstraßen und den Kreuzungsbereichen direkt vor dem Wall – etwa am Westertor, am Obertor oder im Bereich Ebertring.

Von Matthias Heinzel und Britta Eichner-Ramm

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