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Göttingen Brotmuseum in Ebergötzen bietet Vernissage mit Vorträgen
Die Region Göttingen Brotmuseum in Ebergötzen bietet Vernissage mit Vorträgen
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18:42 05.05.2014
Von Ulrich Schubert
Aufbau: Museumsmitarbeiterin Annette Rieck mit Teilen der Sonderausstellung „Alles koscher – das Brot der Juden“. Quelle: EF
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Ebergötzen

Welche besondere Bedeutung Brot im jüdischen Glauben hat, zeigt jetzt eine Sonderausstellung im Europäischen Brotmuseum in Ebergötzen.

Konzipiert wurde die Ausstellung vom Museum der Brotkultur in Ulm. Sie erklärt die Geschichte einzelner Gebäcke, ihre Herstellung und Verbreitung. Rituelle Zusammenhänge werden ebenso thematisiert wie deren Beziehungen zur nichtjüdischen Brotwelt.

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Die wichtigsten Speiseregeln sowie Bestimmungen zur Brotherstellung werden beschrieben. Darüber hinaus erfahren die Besucher, wie es sich gegenwärtig in Deutschland koscher leben lässt. Und bei der Spurensuche im Alltag zeigt sich, welche typisch jüdischen Gebäcke längst zum Allgemeingut geworden sind.

Die Ausstellung wird am Freitag, 9. Mai, um 16 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Astrid Vettel (Museumsverbund Südniedersachsen) wird das Konzept erläutern. Ulrike Detmers geht der Frage nach „Wie kommt deutsches Brot nach Israel?“. Und Gregor Scherzinger  wird über Brot als „jüdisches Ma(h)l der Gerechtigkeit“ referieren.

Zu sehen ist die Sonderausstellung bis September. Das Museum in der Göttinger Straße 7 in Ebergötzen ist dienstags von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen bis 17.30 Uhr.

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