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Göttingen Bürgerfrühstück in Göttingen mit Rekordbeteiligung
Die Region Göttingen Bürgerfrühstück in Göttingen mit Rekordbeteiligung
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19:33 16.06.2013
Von Matthias Heinzel
Mehr Besucher als in den vergangenen beiden Jahren: Bürgerfrühstück auf dem Wochenmarkt.
Mehr Besucher als in den vergangenen beiden Jahren: Bürgerfrühstück auf dem Wochenmarkt. Quelle: Heller
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Göttingen

Mit einem meist lautstarken Beiprogramm, darunter die Band „Frisbee and Friends“, die Trommelgruppe „Bacalao“ und die Tanzgruppe „Zumbatomic“ der Tanzschule Krebs, kam keine Langeweile auf. Unter anderem hatte die Göttinger Bürgerstiftung als Organisatorin des Massenfrühstücks eine Tombola mit gestifteten Preisen organisiert. Dabei ging auch die Göttinger Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel nicht leer aus. Sie konnte eine „Duftende Edelrose“ im Topf mit nach Hause nehmen.

Frühstücks-Gast Irene Schultens hatte mit Freunden auch deshalb gern teilgenommen, weil sie in den vergangenen Jahren mitbekommen habe, wie in Göttingen „Familien aus dem traditionellen Bürgertum abgerutscht sind“ und es immer mehr Alleinerziehende gebe, die materiell nicht auf Rosen gebettet seien. Hier erfülle die Bürgerstiftung eine wichtige Funktion.

Rekord beim Bürgerfrühstück Göttingen: 850 Gäste an 100 Tischen waren dabei und ließen es sich schmecken. © Heller

Wie auch die Kulturpforte Göttingen, die ebenfalls auf dem Wochenmarktplatz vertreten war. Der Verein vermittelt Bedürftigen kostenlose Karten für Kulturveranstaltungen. Ihre Kundschaft hatte Kulturpforten-Chefin Ulrike Witt komplett zum Bürgerfrühstück eingeladen. Eine ganze Reihe von Göttinger Politikern nutzte das Bürgerfrühstück des Wahljahres 2013 zudem zum Schaulaufen und Klönen.

50 Euro kosteten die acht Plätze eines Tisches. Dazu kamen zehn Euro für einen Frühstückskorb für zwei. Jeder konnte sich allerdings auch sein eigenes Lieblingsfrühstück mitbringen. Das eingenommene Geld kommt den Projekten der Bürgerstiftung zugute. Diesmal lag das Augenmerk der Organisatoren vor allem auf bewusster Ernährung durch gesunde Nahrungsmittel aus der Region und Produkten aus fairem Handel.