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Göttingen Bund fördert Breitbandausbau im Landkreis Göttingen mit knapp zehn Millionen Euro
Die Region Göttingen

Bund fördert Breitbandausbau im Landkreis Göttingen mit 10,26 Millionen

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14:38 28.07.2020
Der Breitbandausbau im Landkreis Göttingen läuft seit Dezember 2018. Quelle: dpa
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Göttingen/Northeim

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den Breitbandausbau für unterversorgte Haushalte im Landkreis Göttingen mit rund 10,26 Millionen Euro. „Die Corona-Pandemie zeigt einmal mehr deutlich, dass wir dringend überall eine Versorgung mit schnellem Internet benötigen. Deshalb begrüße ich zusammen mit dem Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU) diese Investition“, betont der Northeimer CDU-Bundestagsabgeordnete Roy Kühne. „Anwendungen wie Videkonferenzen, Streaming von Videos und Musik und das Versenden von E-Mails mit größeren Anhängen gehören heute zum Alltag – deshalb müssen wir auch im Hinblick auf Homeoffice schnellstmöglich die Grundlagen dafür schaffen“, heißt es in einer Mitteilung Kühnes weiter.

Anfang der Woche habe der Zuwendungsbescheid das Ministerium verlassen. Das Projekt zum Breitbandausbau belaufe sich auf eine Gesamtsumme von rund 20,52 Millionen Euro und werde zu 50 Prozent vom Bund gefördert. Der Landkreis Göttingen investiere in die Erschließung von unterversorgten Adressen unter anderem in Adelebsen, Bovenden, Dransfeld, Duderstadt, Friedland, Gleichen, Hann. Münden, Osterode und Rosdorf.

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Ein weiterer Zuwendungsbescheid betrifft den Breitbandausbau für Schulen im Landkreis. Hier fördert das Ministerium ebenfalls mit 50 Prozent der Gesamtkosten, also mit 550000 Euro. Güntzler: „Schnelles Internet ist ein enorm wichtiger Standortfaktor. Es erhöht die Attraktivität unserer Kleinstädte und Dörfer. Gerade im Lockdown haben wir gesehen, dass beispielsweise Homeschooling nur funktioniert, wenn schnelles Internet verfügbar ist.“

Mit dem geförderten Breitbandausbau werden im Landkreis Göttingen Geschwindigkeiten von mindestens 50 MBit pro Sekunde möglich. Startschuss für die Arbeiten war im Dezember 2018 in der Ortschaft Ossenfeld im Stadtgebiet Dransfeld. Die Abwicklung des Projekts hat die Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) übernommen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Von Vera Wölk