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Göttingen FDP mit Kuhle in den Wahlkampf
Die Region Göttingen FDP mit Kuhle in den Wahlkampf
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11:09 27.09.2016
Von Jörn Barke
Konstantin Kuhle ist Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen. Quelle: DPA
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Göttingen

Im Anschluss erklärte Knopek seinen Rücktritt als Kreisvorsitzender. Knopek hatte von den stimmberechtigten FDP-Mitgliedern 25 Stimmen erhalten. Kuhle konnte 37 Stimmen für sich verbuchen. Zuvor hatten sich beide Kandidaten den FPD-Mitgliedern aus dem Wahlkreis Göttingen vorgestellt.

Knopek wurde 1958 in Göttingen geboren, legte am Theodor-Heuss-Gymnasium sein Abitur ab und studierte in Göttingen Biologie. Nach seiner Promotion arbeitete er unter anderem für unterschiedliche Pharmafirmen in den Bereichen Vertrieb und Marketing. Von 2009 bis 2013, als die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, war er bereits einmal Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2011 war er Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Göttingen.

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In seiner Rede verwies der 58-Jährige auf seine Erfahrungen aus dem Bundestag. Nach dem erneuten Einzug werde die Partei wenig Zeit haben, sich zu finden. Als Schwerpunkte nannte Knopek unter anderem Umweltschutz mit Augenmaß, klarere Regeln in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik und die Ablehnung von Steuererhöhungen.

Kuhle wurde 1989 in Wolfenbüttel geboren, wuchs in Eilensen auf und legte an der Paul-Gerhardt-Schule in Dassel sein Abitur ab. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg ist er nach eigenen Angaben seit 2015 Rechtsreferendar am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg. Seit 2014 ist Kuhle Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen.

Bei seiner Vorstellung forderte der 27-Jährige ein selbstbewusstes Auftreten der Partei, die vor der wichtigsten Wahl ihrer Geschichte stehe. Die FDP dürfe sich nicht nur über das Thema Wirtschaft definieren, sondern müsse auch Akzente in Bereichen wie Bildung, Flüchtlingspolitik und Mobilität im ländlichen Raum setzen.