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Göttingen Bundestagswahl: Jeder Wähler hat zwei Stimmen
Die Region Göttingen Bundestagswahl: Jeder Wähler hat zwei Stimmen
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16:06 07.11.2013
Von Ulrich Schubert
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Göttingen

Gleich zwei Kreuze dürfen die Wähler auf ihrem Stimmzettel machen. Mit ihrer Erststimme entscheiden sie sich für einen namentlich genannten Direktkandidaten, der den Wahlkreis im Bundestag vertreten soll. Wer dabei die meisten Stimmen bekommt, hat einen Sitz im Parlament sicher.

Mit ihrer Zweitstimme in der rechten Spalte entscheiden die Wähler, wie stark oder groß eine Partei im Bundestag vertreten sein wird – also wie viele Sitze sie bekommt. Das ist indirekt auch entscheidend für die Wahl des Bundeskanzlers durch das Parlament.
Südniedersachsen ist aufgeteilt in zwei – neue – Wahlkreise (WK).

Der WK 53 umfasst Goslar, Northeim und Osterode, der WK 54 überwiegend den Landkreis Göttingen und ein Teil Osterodes. Im WK 53, der bis Einbeck reicht, sind morgen etwa 217 600 Menschen zur Wahl aufgerufen. Im Wahlkreis Göttingen sind es mehr als 224 500, davon 90 000 allein in der Stadt Göttingen.

In den neuen Bundestag werden 598 Abgeordnete gewählt, 299 über die Direktwahl (Erststimme) und 299 über Landeslisten (Zweitstimme). Die Gesamtzahl kann sich durch Überhangmandate erhöhen, wenn unerwartet viele Kandidaten über die Erststimme gewählt werden.

Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Jeder Wähler sollte sich ausweisen können, wenn Wahlhelfer ihn dazu auffordern. Wer seine Benachrichtigung nicht zur Hand hat, kann trotzdem wählen gehen.

Über aktuelle Ergebnisse am Wahlabend auf lokaler Ebene informieren Kommunen im Internet: die Stadt Göttingen und der Kreis Northeim im Wahlkreis 53.