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Göttingen CDU/Grüne-Mehrheit im Rat
Die Region Göttingen CDU/Grüne-Mehrheit im Rat
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19:52 07.11.2011
Von Jürgen Gückel
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Friedland

Doch schon in der ersten Abstimmung der Wahlperiode setzte sich die neue Gruppe durch, wählte mit 14 Stimmen den parteilosen Dirk Böning, bisher Finanzpolitiker der CDU-Fraktion, zum Vorsitzenden, während Zeuner zwei Stimmen der eigenen Partei versagt blieben.
Dann ging es an die Postenvergabe: Stellvertretende Ratsvorsitzende wurden Zeuner (SPD) und Wolfgang Meyer-Andres (Grüne). Stellvetretende Bürgermeister sind künftig Anni Dembke (SPD), Wilfried Henze (CDU) und Wolfgang Meyer-Andres (Grüne). Die Fraktionen führen Margot Blotevogel (SPD), Annette Wollenweber (CDU) und Ute Haferburg (Grüne).

Der Verwaltungsausschuss wird für diese Periode auf den Bürgermeister und acht Mitglieder aufgestockt. Dies sind von der CDU/Grünen-Gruppe Dirk Böning, Wilfried Henze, Annette Wollenweber, Ute Haferburg und Wolfgang Meyer-Andres, für die SPD Anni Dembke, Lothar Zeuner und Margot Blotevogel.

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Dem Finanzausschuss sollen künftig Peter Fürst, Peter Utermöhlen, Dieter Sahlbach (SPD), Sebastian Bause, Heinrich Harriehausen, Christian Baur und Wolfgang Meyer-Andres (CDU/Grüne) angehören. Im Sozialausschuss sind Melchior von Bodenhausen, Heike Hildmann, Christian Baur, Dorothea Capelle (CDU/Grüne) und Jürgen Rotzek, Lothar Zeuner und Carsten Steinke (SPD) vertreten. Der Bauausschuss wird aufgestockt auf neun Personen mit Wilfried Henze, Joachim Lüther, Herbert Mecke, Ute Haferburg, Toni Limburg (CDU/Grüne) sowie Frank Holzapfel, Bernd Magerkurth, Reinhard Dickehut, Margot Blotevogel (SPD). Haferburg leitet den Bau-, Rotzek den Sozial- und Bause den Finanzausschuss.

Außerdem wählte der neu formierte Rat den bisherigen Ortsvorsteher von Ludolfshausen wieder in dieses Amt. Weil in dem einzigen Ort ohne eigenen Ortsrat die Grünen die meisten Stimmen erhalten hatten, hatte diese Fraktion das Vorschlagsrecht.
Erster sachlicher Beschluss des neuen Rates war eine Änderung der Bauleitplanung, mit der dem Therapeutischen Reitverein der Beginn des Baus einer Reithalle in der Klothgasse in Niedernjesa ermöglicht wird. Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) hatte die eilige Änderung eingebracht, weil andernfalls in diesem Jahr nicht mehr mit dem Bau hätte begonnen werden können und Zuschüsse verloren wären.

Ebenfalls eilig war die Entscheidung über die Pläne zur Dorferneuerung Reckershausen. Bis zu 500 000 Euro Zuwendungen erwartet die Gemeinde, wenn die Gesamtmaßnahme bis Ende 2012 abgeschlossen werden kann. Allerdings sind die seit 2001 diskutierten und schließlich aus dem Ort heraus aufgestellten Plän umstritten, seit die Höhe der Eigenbeteiligung der Anlieger klar ist. Dennoch entschied sich der Rat mit nur drei Enthaltungen für die Pläne. Sollten die teilweise dringend nötigen Kanalsanierungen in einigen Jahren fällig werden, käme es für die Anlieger ohne Zuschüsse noch viel teurer.