Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Fridolin ist Christkind von Familie Putz
Die Region Göttingen Fridolin ist Christkind von Familie Putz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:26 26.12.2018
Familie Putz mit ihrem Christkind Fridolin. Quelle: Eichner-Ramm
Anzeige
Göttingen

Der Junge kam am 24. Dezember um 23.03 Uhr zur Welt. Seine Eltern sind Lena und Sascha Putz, die sich zusammen mit Tochter Ida-Marie über ihr Christkind freuen. Die Familie aus Tiftlingerode hätte Söhnchen Fridolin gerne in Duderstadt zur Welt gebracht, wo auch Tochter Ida-Marie geboren wurde. Allerdings gebe es die Geburtsstation im St.-Martini-Krankenhaus leider nicht mehr, bedauert die 30 Jahre alte Mutter.

Göttingen statt Heiligenstadt

Usprünglich wären sie zur Entbindung nach Heiligenstadt gefahren, berichten Lena und Sascha Putz. „Aber als ich dort in der Klinik am Heiligabend morgens angerufen habe, klangen die alle sehr gestresst“, schildert die Tiftlingeröderin ihre Erfahrung. Auch habe eine Bekannte ihr berichtet, dass es derzeit am Eichsfeld-Klinikum in Heiligenstadt sehr voll sei. Daher hätten sie spontan entschieden, zur Entbindung in die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zu fahren. „Eine gute Entscheidung,“ wie die Eltern von Fridolin im Nachhinein betonten. „Die Betreuung ist toll“ und im Kreißsaal hätten sich sogar zwei Hebammen um sie gekümmert. „Es war alles total entspannt“, freuen sich Lena und Sascha Putz.

Anzeige

„Schöne Bescherung“

Ihr Christkind Fridolin habe sich Zeit gelassen, berichten die jungen Eltern. Erst sechs Tage nach dem Termin war es soweit – Heiligabend. „Wir standen kurz vor der Bescherung“, sagt der stolze Vater Sascha Putz. Das dreieinhalb Jahre alte Töchterchen Ida-Marie habe seine Geschenke dann bei den Großeltern bekommen, während sich die werdenden Eltern auf den Weg zur UMG machten. Dort kam Fridolin dann um 23.03 Uhr zur Welt. Der 3940 Gramm schwere Junge und seine Mutter sind wohlauf. „Jetzt sind wir zu viert“, freuen sich die Tiftlingeröder.

Viel vorgenommen hatte sich Familie Putz für den Heiligabend ohnehin nicht, da sie täglich mit Söhnchen Fridolin gerechnet hätten, sagt das Paar. „Wir waren dieses Jahr gut vorbereitet“, erzählen Lena und Sascha Putz. Die Geschenke seien längst „unter Dach und Fach“ gewesen, und auch den Baum hätten sie schon vor einiger Zeit aufgestellt. Am ersten Feiertag bekam Christkind Fridolin dann auch schon den ersten Besuch auf der Wochenstation in der UMG – außer der großen Schwester Ida-Marie wollten auch die Großeltern den jüngsten Spross der Familie sehen.

Aus Uslar zur Entbindung nach Göttingen

Viktorija Schönfeld und Skender Tarallmishaj aus Bad Gandersheim mit Baby Alissa, die am 25. Dezember in Neu Mariahilf zur Welt kam. Quelle: Eichner-Ramm

Im Kreißsaal des Uniklinikums blieb es ansonsten an Heiligabend recht ruhig. Außer Fridolin erblickten nur noch Zwillinge das Licht der Welt. Drei weitere Christkinder gab es darüber hinaus auch im Göttinger Krankenhaus Neu Bethlehem, während es in Neu-Mariahilf an Heiligabend keine Geburt gab. Die kleine Alissa kam am Morgen des ersten Weihnachtstages zur Welt. Ihre Eltern Viktorija Schönfeld und Skender Tarallmishaj sowie die einjährige Emilia konnten noch Heiligabend mit der Verwandschaft feiern, bevor sie sich vor Mitternacht aus Bad Gandersheim noch auf den Weg ins Krankenhaus in Göttingen machten. Alissa wog bei der Geburt 4060 Gramm und maß 55 Zentimeter. Schönfeld sagt, die Kleine habe sich Zeit gelassen, denn Termin wäre eigentlich schon vor zwei Wochen gewesen.

Der Artikel wurde ergänzt.

Von Britta Eichner-Ramm