Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Countdown für Freibad-Umbau in Weende
Die Region Göttingen Countdown für Freibad-Umbau in Weende
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:47 16.03.2016
Von Jörn Barke
Das Freibad in Weende.
Das Freibad in Weende. Quelle: Hinzmann
Anzeige
Weende

„Das Freibad bleibt in Weende“ versicherte Frey. Durch das Engagement der Weender sei die Schließung des Bades verhindert worden. Nun gebe es eine echte Zukunftsperspektive, das wunderschöne Gelände zu erhalten. Vorgesehen ist ein Freibad mit verkleinerter Wasserfläche in einem ganzjährig zugänglichen Park mit zusätzlichen Freizeitangeboten. Der Zehn-Meter-Sprungturm soll erhalten bleiben, ein Sandstrand angelegt werden.

Zur Teilfinanzierung soll ein Grundstück im Süden des Geländes verkauft werden. Dort dürfe allenfalls ein nicht störendes Gewerbe entstehen, betonte Frey. Das Grundstück werde nur verkauft, wenn der Investor ein Konzept vorlege, dass den Freibadbetrieb nicht gefährdet. Der Förderverein werde beim Verfahren einbezogen. Am jetzigen Standort des Vereinshauses vom SC Weende soll ein Gebäude entstehen, in dem unter anderem die Umkleiden der Sportanlage, die Geschäftsstelle des SC Weende und ein Stadtteilzentrum untergebracht werden sollen.

In diesem Jahr soll es laut Frey von Mai bis August einen normalen Freibadbetrieb geben. Der Auftrag für den Umbau solle im September an einen Generalunternehmer vergeben werden. Im Oktober sollen die Bauarbeiten beginnen, die bis März 2018 dauern sollen, sodass das Bad 2017 geschlossen ist und erst im Mai 2018 wieder öffnen soll.

Der Vorstand des Fördervereins sei derzeit intensiv in die Planung eingebunden, betonte der Vorsitzende Eberhard Gramsch. Mit dem jetzigen Konzept sei ein gangbarer Weg gefunden worden. Frey betonte, dass keine Bäume auf dem Freibad-Gelände gefällt würden. Ortsbürgermeister Hans-Albert Ludolph (SPD) rief die Anwesenden dazu auf, an den Freibad-Putzaktionen teilzunehmen, um das „Wir-Gefühl“ zu stärken. „Weende lebt“, meinte Gramsch abschließend.