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Göttingen Dachstuhl in Grone ausgebrannt: 200.000 Euro Schaden
Die Region Göttingen Dachstuhl in Grone ausgebrannt: 200.000 Euro Schaden
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18:29 01.09.2013
Von Britta Eichner-Ramm
Starke Rauchentwicklung: In der Dachwohnung dieses Hauses im Gotteslager brach am Sonnabend ein Feuer aus. Quelle: Vetter
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Grone

Mehrere Notrufe gingen gegen 17.25 Uhr bei der Feuerwehrleitstelle ein. Die ersten Einsatzkräfte trafen etwa zehn Minuten später an dem Mehrfamilienhaus ein. Mehrere Bewohner der unteren Etagen standen vor dem Haus und wiesen die Einsatzkräfte darauf hin, dass sich möglicherweise der Bewohner der Dachgeschosswohnung, in der das Feuer ausbrach, noch in der Wohnung befinden könnte. Unter Atemschutz drang ein erstrer Angriffstrupp in das stark verrauchte Gebäude vor um nach der vermissten Person zu suchen. Gegen 17.50 Uhr stand fest, dass sich keiner mehr in dem Haus befindet. 

Aus bislang ungeklärter Ursach ist der ausgebaute Dachstuhl eines Hauses im Gotteslager in Grone in Brand geraten. Die Schadenshöhe wird von der Polizei mit rund 200000 Euro angegeben. © Vetter

Die Löscharbeiten in der ausgebauten und sich über die gesamte Hausbreite erstreckenden Dachgeschosswohnung erfolgten, so sagte der Einsatzleiter, unter Einsatz von möglichst wenig Wasser. Grund: Weil es sich um ein älteres Fachwerkhaus mit Lehmwänden handle, sollten die Gebäudeschäden durch Löschwasser so gering wie möglich gehalten werden.Zur Entrauchung wurden sogenannte Druckbelüfter eingesetzt. Darüberhinaus erschwerten die für den Ausbau verwendeten Materialien wie Riegipsplatten und Laminat den Einsatzkräften die Arbeit.In der ausgebrannten Dachwohnung sowie im Dachstuhl musste die Feuerwehr noch bis in die Abendstunden Glutnester freilegen und ablöschen. Zwei Zimmer brannten komplett aus.

Vor Ort waren die Berufsfeuerwehr Göttingen mit der Drehleiter sowie Kräfte der Ortsfeuerwehren Grone und Elliehausen. Die Stadtwerke Göttingen hatten die Gasversorgung überprüft und die Eon stoppte vorsorglich die Stromversorgung der betroffenen Wohnung.

Das Feuer brach, so der Einsatzleiter am frühen Abend, in der Dachwohnung aus. Die Ursache könne aber erst ermittelt werden, wenn die Polizei die Wohnung betreten könne. Der Brandort wurde beschlagnahmt.