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Göttingen Das war der Juni 2018 in Göttingen und Umgebung
Die Region Göttingen Das war der Juni 2018 in Göttingen und Umgebung
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16:39 25.12.2018
Dreharbeiten in Göttingen prägten den Juni 2018. Quelle: GOETTINGERTAGEBLATT
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Südniedersachsen

Im Juni war Göttingen mal wieder Filmstadt – dank einer Strafversetzung. Denn so hatte es Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) nach Südniedersachsen verschlagen, die hier für den Tatort „Born to die“ ermitteln musste.

Die Kommissarinnen Anaïs Schmitz, gespielt von Florence Kasumba, und Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) in Göttingen Quelle: GOETTINGERTAGEBLATT

Mit von der Partie: Kollegin Anaïs Schmitz, gespielt von Florence Kasumba, die auch schon in Hollywood-Blockbustern wie „Black Panther“, „Avengers: Infity War“ und weiteren Filmen mitwirkte.

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Abiball des Hainberg-Gymnasiums in der Stadthalle. Quelle: Niklas Richter

Die Krönung der Schullaufbahn ist das Abitur, und ihren Abschluss haben Göttinger Abiturienten im Juni dementsprechend gefeiert. Schmucke Outfits, strahlende Gesichter und ein guter Grund zu feiern – den die Absolventen in Göttingen ordentlich auskosteten.

Einer der Angreifer in Fretterode (Reupload) Quelle: r

Ein Top-Thema im Juni: Die Ermittlungen gegen einige Neonazis, die in Fretterode im Eichsfeld zwei Journalisten angegriffen hatten. Dass die Staatsanwaltschaft Mühlhausen zunächst nur zögerlich gegen die Angreifer ermittelte, zwischendurch sogar am Tatverdacht zweifelte, erboste viele Göttinger – darunter den Tageblatt-Kolumnisten Lars Wätzold, dessen Text zum Thema zu den Meistgeklickten im Juni zählte.

Ein Todesfall hat in Göttingen im Juni zahlreiche Menschen bewegt: Michael Schluff, „Institution“ in der Göttinger Kulturszene, starb überraschend nach kurzer Krankheit. In der Rockszene, bei Jazzfans und bei Besuchern des von Schluff mitbetriebenen Nörgelbuffs ebenso wie unter Göttinger Nachwuchsmusikern sorgte die Nachricht für große Bestürzung. Größten Respekt zollte Schluff auch das Team der musa, wo der Kulturschaffende ebenfalls aktiv war: „Ein Wahnsinn, was dieser Mann bewegt hat,“ sagte Tine Tiedemann, eine von Schluffs Mitstreiterinnen.

Von Christoph Höland

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