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Göttingen Debatte um Stolpersteine in Göttingen
Die Region Göttingen Debatte um Stolpersteine in Göttingen
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23:28 20.02.2015
Stolpersteine in der Duderstädter Fußgängerzone.
Stolpersteine in der Duderstädter Fußgängerzone. Quelle: OT/Archiv
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Göttingen

Die Steine mit kleinen Messingplatten des Künstlers Gunter Demnig, die mit eingravierten Namen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen, haben bereits für heftige Debatten gesorgt. Unterstützt wurde das Projekt neben der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit auch von der Jüdischen Gemeinde und dem Geschichtsverein. Die konservativere jüdische Kultusgemeinde hingegen war gegen die Verlegung der Stolpersteine. Die jüdische Kultur und die Namen der Opfer würden mit Füßen getreten, hieß es.

Nach einem mühsam verhandelten Kompromiss, nach dem die Stolpersteine nur dann verlegt werden dürfen, wenn die Nachfahren dem zustimmen, werden in Göttingen nun am Dienstag, 17. März, ab 14 Uhr die ersten zehn Steine vor den ehemaligen Wohnhäusern oder Geschäften der Opfer verlegt. Ob die Diskussion damit beendet ist, ist indes unklar. Maria Gerl-Plein (Grüne) meldete im Kulturausschuss bereits mögliche Nachbesserungen an. bk