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Göttingen Demo „Gegen den Krieg in Gaza“: Göttinger Polizei weist Vorwürfe zurück
Die Region Göttingen Demo „Gegen den Krieg in Gaza“: Göttinger Polizei weist Vorwürfe zurück
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19:40 21.07.2014
Von Jürgen Gückel
Israel-Fahnen präsentiert: Wenig später wird die unangemeldete Gegendemo angegriffen. Quelle: Eichner-Ramm
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Göttingen

Die Kollegen seien vom Auftreten der Gegendemonstranten überrascht worden, weil es keine vorherige Anmeldung gab und die Kräfte auf der Strecke des geplanten Marsches der angemeldeten Veranstaltung verteilt waren.

Wie Hujahn berichtet, hatte erst am Rande der laufenden  Kundgebung „Gegen den Krieg in Gaza“ jemand gefragt, ob er eine Gegendemo anmelden könne.

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„Die sieben bis zehn Beamten sind überlaufen worden“

Einsatzleiter Dirk Schneider besprach mit dem Anmelder noch die Voraussetzungen, als bereits eine Gruppe von laut Polizeiangaben rund 50 Gegendemonstranten mit Israel-Fahnen auftauchte, die schließlich von der anderen Gruppe angegriffen wurde.

„Die sieben bis zehn Beamten sind überlaufen worden“, erklärt Hujahn.

Anzeigen der angegriffenen Demonstranten liegen der Polizei bisher nicht vor. Die durch einen Faustschlag verletzte Polizistin versieht wieder Dienst. Weil sie eigene Videoaufzeichnungen nach jüngsten Urteilen nicht mehr machen darf, wertet die Polizei nun ins Internet gestellte Filmsequenzen der Auseinandersetzung aus.

Bei einer von pro-palästinensischen Gruppen organisierten Kundgebung „Gegen den Krieg in Gaza“ am Sonnabendnachmittag in der Göttinger Innenstadt ist die Situation eskaliert.