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Göttingen „Den Ball noch nicht aus dem Spiel nehmen“
Die Region Göttingen „Den Ball noch nicht aus dem Spiel nehmen“
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00:29 03.03.2018
Schön bunt. Die Sparkassen-Arena Außenansicht. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

„Weder der Bund noch die Stadt noch ihre GöSF sei für die Verteuerung des Projekts verantwortlich, sondern allein die bautechnischen Rahmenbedingungen“, sagte Köhler. Die Stadt sei ihren Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann und Güntzler für ihren Einsatz zugunsten einer Förderung des Vorhabens dankbar.

Unzutreffend sei auch die Vermutung des CDU-Angeordneten, die Stadt habe aktiv das Ende des Zukunftsvertrages herbeigeführt. Das Gegenteil sei der Fall, sagte Köhler. Er habe sich gemeinsam und schriftlich mit dem bisherigen Stadtkämmerer Hans-Peter Suermann (CDU) in Hannover dafür eingesetzt, den Vertrag weiter laufen zu lassen. Dort habe man der Göttinger Bitte nicht entsprochen – mit dem ausdrücklichen Hinweis, die Vertragsziele seien längst erreicht.

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Damit war eine Kürzung der Förderquote verbunden, die man im Nachtragshaushalt mit städtischen Mitteln aufgefangen habe. „Als sich allerdings eine bautechnisch bedingte Kostensteigerung für das Projekt abzeichnete, habe man sich entschließen müssen, auf die Investition zu verzichten“, sagte Köhler.

„Mit Thomas Oppermann werde ich mich weiter dafür einsetzen, dass die Stadt den 90 Prozent Zuschuss für die Sparkassenarena erhält“, sagte Güntzler. „Denn als der Zuschuss im Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen wurde, befand sich die Stadt noch im Zukunftsvertrag.“ Güntzler bittet die Stadt, „den Ball noch nicht aus dem Spiel zu nehmen.“

Von Frank Beckenbach

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