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Göttingen Haushalt und teurer Verwaltungsbau
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22:41 14.01.2018
Der Kreistag kommt am Mittwoch im Neuen Rathaus zusammen. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Erwartet wird eine intensive Debatte über den unvorhergesehenen Anstieg. Ursprünglich waren die Kosten für den Neubau mit 16,95 Millionen Euro kalkuliert worden. Nun hat der Landkreis neue Zahlen vorgelegt: Danach wird das Gebäude selbst in einer technisch stark abgespeckten Variante um 1,35 Millionen teurer, für zwei andere Varianten gibt die Verwaltung die Mehrkosten je nach energetischer Ausrichtung auf 2,65 bis 4,55 Millionen Euro an.

Damit würde der bisherige Ansatz um mehr als ein Viertel überzogen. Das zuständige Architekturbüro, erklärt die Kreisverwaltung in ihrer Vorlage für den Kreistag, habe drei Varianten vorgestellt, die alle deutlich über dem alten Limit lägen. Am teuersten ist die Variante 3 mit bislang 4,55 Millionen Euro Mehrkosten, also gesamt 21,5 Millionen Euro. Diese Version sieht eine aktive Kühlung und eine maschinelle Be- und Entlüftung in den Büros und Besprechungsräumen vor.

In der 2,65 Millionen Euro teureren Variante 1 gibt es keine maschinelle Kühlung und keine Lüftung der Büroräume. Nur die Besprechungsräume werden über sogenannte Klimasplitgeräte aktiv gekühlt. Die Büroräume werden zwar beheizt, jedoch nicht gekühlt und nicht maschinell belüftet.

Die billigste Variante 2 liegt immer noch 1,35 Millionen Euro über dem bisherigen Ansatz. Die entspricht technisch der Variante 1, sieht jedoch Vereinfachungen an Fassade, Fenster und Innenausbau vor.

Zweites großes Thema: der Haushalt 2018. Auch dazu wird eine längere Debatte erwartet. Die Mehrheitsgruppe im Kreistag von SPD, Grünen und freien Wählern sieht den von der Verwaltung vorgelegten Entwurf „durchweg positiv“. Das Zahlenwerk sei nahezu ausgeglichen und erfülle damit die Vorgaben des Zukunftsvertrages, mit dem das Land dem Landkreis seine damals exorbitanten Schulden erließ.

Außerdem sichere der Budgetentwurf den Gemeinden „umfassende“ Unterstützung. So würden die Städte und Gemeinden jährlich mit vier Millionen Euro unterstützt, um den Kita-Standard zu verbessern. Darüberhinaus sei es gelungen, den Stellenplan ohne Zuwachs abzuschließen.

Demgegenüber kritisiert die Gruppe von Linken, Piraten und „Die Partei“, dass der Landkreis im kommenden Jahr zwar 616 Millionen Euro einnehmen will, aber Leistungen wie eine Mitfinanzierung des Projekts Fachwerk-Fünfeck in Höhe von 75000 Euro oder 3500 Euro für die medizinische Flüchtlingshilfe verweigert. Unverständlich bleibe auch, warum die Mehrheitsgruppe eine Gewinnabführung der Sparkasse an Stadt und Landkreis ablehne.

Die Sitzung des Göttinger Kreistages im Großen Ratssaal des Neuen Rathauses beginnt um 15 Uhr.

Von Matthias Heinzel

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