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Göttingen Dialog verbessern
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19:09 26.08.2011
Von Jürgen Gückel
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Die 64-jährige Soziologin ist seit 1986 Politikerin, langjährig in Rat und Kreistag. Ziel sei es, die Mehrheit der SPD in Friedland zu brechen und künftig den Dialog mit den Bürgern zu verbessern. Mehr Bürgerbeteiligung, nicht das nachträgliche Rechtfertigen von Entscheidungen, wollten die Grünen, sagt sie.

Als Beispiel nennt sie das Jugendforum, das es fortzusetzen gelte. Viele Jugendliche dürften zwar wählen, trauten sich aber nicht, politisch mitzuwirken. Eine Sprechstunde für Jugendliche könnte das ändern. Ebenso müsse über die Möglichkeiten des Mehrgenerationenhauses besser informiert werden. Das MGH finanziell abzusichern, sei eine der Aufgaben der nächsten Periode.

In der Energiepolitik wollen die Grünen binnen fünf Jahren den Anteil erneuerbarer Energie in Friedland auf 50 Prozent steigern – 33 Prozent seien es mit Bioenergiedorf Reiffenhausen, Windkraft (Deiderode) und Wasserkraft (Besenhausen) jetzt schon. Es müsse zudem Energie eingespart werden. „Wenn wir regionale Gemeindewerke schaffen, bliebe auch mehr Wertschöpfung in der Gemeinde“, sagt sie.

Ausbildung („Die Gemeinde muss Vorbildrolle übernehmen.“) und Kinderbetreuung („Ganztagsbetreuung verbessern.“) sind ihre weiteren wichtigen Punkte. Wie ihre Mitbewerberinnen fordert sie ein Tourismuskonzept für die Gemeinde.