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Göttingen Diese Filme laufen ab Donnerstag (15. August) in den Kinos in und um Göttingen
Die Region Göttingen Diese Filme laufen ab Donnerstag (15. August) in den Kinos in und um Göttingen
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17:04 14.08.2019
"Once upon a time...in Hollywood": US-Regisseur Quentin Tarantino (r) und Schauspieler Brad Pitt (l) begrüßen sich vor der Premiere ihres Films. Quelle: dpa-Zentralbild
Göttingen

Brat Pitt gewohnt cool, Kinderspaß in der Spielzeugwelt und immer noch Yesterday – hier kommen die Neustarts und Topfilme in den Kinos der Region und darüber hinaus ab Donnerstag (15. August):

Nostalgietrip mit Flammenwerfer

Hommage an einen Sehnsuchtsort: Tarantinos neunter Kinofilm „Once Upon a Time in Hollywood 

Was träumt Quentin Tarantino? Vielleicht etwas dieser Art: Er cruist in einem Cadillac durch die Welt des schon ein wenig heruntergekommenen Hollywood. Die beste Zeit der Studios nähert sich ihrem Ende, das New Hollywood erwacht langsam – noch in diesem Jahr werden die „Easy Rider“ (1969) durch den US-Süden brettern.

Brad Pitt ganz cool –im Film und während der Premiere zu "Once upon a time...in Hollywood". Quelle: dpa

 

In „Once Upon a Time in Hollywood“ blubbert der Motor des gelben Straßenkreuzers sanft, im Autoradio singen Simon & Garfunkel. Im Vorbeifahren erhaschen wir auf Kinoplakaten die Konterfeis von Jean Seberg und Tony Curtis. Wir feiern eine Poolparty in der Playboy-Villa und lernen die Helden aus Tarantinos Kindheit kennen – Roman Polanski und Steve McQueen. Über mehr als eine Stunde ist dies ein entspannter Trip durchs Sehnsuchtsland eines kinobesessenen Regisseurs – gedreht auf gutem, altem 35-Millimeter-Film und damit gewissermaßen selbst ein Auslaufmodell.

Am Steuer des Cadillacs sitzen zwei Buddys, wie Tarantino sie aus den zahllosen Serien kennen könnte, die er als Videothekenfachkraft früher konsumiert hat. Der eine ist der Serienstar Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), der andere dessen Stuntdouble Cliff Booth (Brad Pitt). Cliff ist Ricks Mädchen für alles, darüber hinaus sein bester Kumpel – und einen bestens erzogenen Kampfhund besitzt Cliff auch. Cliff ist cool, Rick ist ein weinerlicher Typ.

Der Trailer zum Film

Der serienmüde Serienstar weiß, dass seine beste Zeit hinter ihm liegt und der Abstieg begonnen hat. Einmal lässt er sich in einem witzigen Dialog von einer achtjährigen Kollegin das Method Acting erklären – von solchen Gesprächen hätte man sich mehr gewünscht.

Zwischendurch tauchen wir minutenlang in die Serien ab, die Rick gerade dreht oder die über irgendeinen Bildschirm flimmern. Rick verwandelt sich in einen Cowboy oder auch in einen Spion in einem NS-Hauptquartier. Liebevoll hat Tarantino all diese Szenen (nach-)inszeniert. Die Nazis werden abgefackelt – eine Reminiszenz an den US-Soldatentrupp „Inglourious Basterds“, der in Tarantinos Kinofantasie Adolf Hitler in einem Pariser Kino getötet hat. Den Flammenwerfer sollten wir genauso wenig vergessen wie den gut erzogenen Kampfhund.

Die Freunde – Tarantino hat sich von der Beziehung zwischen Burt Reynolds und Hal Needham inspirieren lassen – unternehmen einen Abstecher ins römische Filmstudio Cinecittà zum Spaghettiwestern, den Tarantino liebt, Hollywoodianer damals aber verachteten. Mit Sharon Tate (Margot Robbie im wippenden Minirock) gehen wir ins Kino und vergnügen uns in der Agentenkomödie „Rollkommando“, in der Tate 1968 zusammen mit Dean Martin und Elke Sommer spielte.

Cliff legt sich derweil mit einem asiatischen Kämpfer an. Der Mann heißt Bruce, Nachname vermutlich Lee (Mike Moh), und führt ein seltsames Tänzchen auf, bis Cliff ihn mit seinen Fäusten in den Staub schickt.

Nostalgiegetränkte Machounternehmen

Bei der so heiß ersehnten Premiere im Mai in Cannes war mancher über dieses nostalgiegetränkte Machounternehmen enttäuscht. Von Tarantino erwartet man ineinander verschlungene Handlungsfäden, einen pumpenden Soundtrack und schräge Alltagsdialoge zum Beispiel darüber, wie Fast-Food-Bratklopse in Paris heißen („Royal mit Käse“) – siehe „Pulp Fiction“. Die durchaus sympathische Exkursion ins alte Hollywood ist aber nicht das Problem von Tarantinos Neunter – nur noch einen weiteren Film will er drehen. Das unangestrengte Zusammenspiel von DiCaprio und Pitt macht durchaus Freude, hier stiehlt niemand dem anderen die Show. Unappetitlich wird es erst, als blutige Gewalt in den Film schwappt.

Seriencowboy Rick hat sein Anwesen ausgerechnet am Cielo Drive. Sein Nachbar ist der Regisseur Polanski, der gerade mit „Rosemary’s Baby“ berühmt geworden ist. Am 9. August 1969 wurden Polanskis hochschwangere Frau Sharon Tate und deren Gäste bestialisch von der Manson Family ermordet.

Die Manson-Sekte lernen wir kennen: Cliff ist so freundlich und fährt ein Hippiemädchen zurück auf die Filmranch des alten Cowboys George Spahn, wo sich die Sekte damals tatsächlich eingenistet hatte. Sein Besuch dort hat die Qualität eines Westerns kurz vor der entscheidenden Schießerei.

23 Messerstiche

Und dann nähern wir uns mit exakten Stunden- und Minutenangaben der Nacht, in der Sharon Tate mit 23 Messerstichen starb. Die Täter sind im Anmarsch. Sie philosophieren über den Zusammenhang von Gewalt im Kino und im Leben: In Beverly Hills würden doch die Stars wohnen, sagt ein Manson-Girl. „Dort wird doch auch immer nur gemordet, die haben uns doch gezeigt, wie das geht.“ Ist das jetzt Tarantinos Erklärung für das, was kommt? Für ihn war Gewalt schon immer ein blutiger Scherz, den die Zuschauer auszubaden hatten. In diesem Fall ein schlechter.

Verraten sollte man das Finale nicht. Der Regisseur hat darum gebeten, die einzige überraschende Wendung geheim zu halten. So viel ahnt aber jeder, der Tarantino ein bisschen kennt: Die Historie war für ihn noch nie verpflichtend.

Von Stefan Stosch

„Once Upon a Time in Hollywood“, Regie: Quentin Tarantino, mit Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie, FSK 16, 159 Minuten // Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld, Schauburg Northeim, Kinowelt Herzberg

Hintergrund:

Stilikone der Swinging Sixties – und Mordopfer: Sharon Tate

Sharon Tate starb vor einem halben Jahrhundert in der Nacht zum 9. August 1969, gerade 26 Jahre alt. Sie galt als Stilikone der Swinging Sixties – und sie war hochschwanger. Zusammen mit Freunden weilte sie in ihrem Haus am Cielo Drive in Los Angeles. Ihr Ehemann war der Regisseur Roman Polanski, kurz zuvor berühmt geworden mit dem Thriller „Rosemary’s Baby“ (1968). Ineinander verliebt hatten sich die beiden am Set von „Tanz der Vampire“. Polanski war in der Mordnacht nicht zu Hause: Er drehte in England, wollte aber am 12. August pünktlich zum errechneten Geburtstermin wieder in Los Angeles sein.

Gegen Mitternacht verschafften sich vier Mitglieder der sogenannten Manson-Family Zugang zum Haus und töteten Tate und ihre drei Freunde bestialisch mit insgesamt 78 Messerstichen. Anführer der Sekte war der Racheprediger Charles Manson, der sich von seinen Anhängern wahlweise Jesus, Satan oder Gott nennen ließ. Seine Jünger waren in der Mehrzahl Hippiemädchen, die ihm bedingungslos gehorchten. Das Motiv für die Tat ist bis heute unklar. Womöglich hatte Manson die prominenten Bewohner ganz einfach deshalb ausgewählt, um möglichst viel Aufsehen zu erregen.

In seiner Biografie „Roman by Polanski“ schrieb der Regisseur, dass er beim Anschauen von „Tanz der Vampire“ heute noch weinen müsse: „Der Film erinnert mich daran, wie glücklich ich damals war.“

 

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Weißer, alter Mann in der Spielzeugkiste

Im Kinderzimmer zählt Loyalität noch etwas: Große Fragen werden in „Toy Story 4“ verhandelt 

Für die Spielfiguren in „Toy Story“ waren die Wünsche der Kinder stets eine existenzielle Angelegenheit. Schließlich ging es um die eigene Daseinsberechtigung. Denn auch wenn Woody und seine Freunde ein Eigenleben hinter verschlossener Zimmertür führten, blieb der Dreh- und Angelpunkt das Kind, das mit ihnen spielte. In drei Folgen haben die Pixar-Studios die Welt aus Spielzeugperspektive aufgearbeitet. Im bislang letzten Teil kam es zu einer therapeutischen Schlusswendung, in der Cowboy Woody lernen musste, seine herangewachsene Bezugsperson loszulassen und mit einem anderen Kind in einem anderen Spielzimmer von vorn anzufangen.

Im Kinderzimmer zählt Loyalität noch etwas: A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando. Quelle: -/Disney/Pixar/dpa

Zu Beginn von „Toy Story 4“ hat die neue Besitzerin Bonnie schon wieder das Interesse an der Westernfigur verloren. Immer öfter bleibt Woody unbespielt im Schrank zurück und muss seinen Sheriffstern an Cowgirl Jessie abgeben. Auch in der Spielzeugkiste gehört der weiße, alte Mann zu den Abgehängten. Aber statt Populisten in die Arme zu laufen, hält Woody an der Loyalität zu seiner Besitzerin fest.

Bonnie bringt aus der Vorschule ein selbst gebasteltes Wesen mit nach Hause. Ein Plastik-Göffel als Körper, Pfeifenreiniger für die Arme und ein Paar aufgeklebte Augen zieren Bonnies neues Lieblingsspielzeug. Ähnlich wie einst Frankensteins Monster kommt dieser Forky mit seiner Lebenserweckung nicht recht klar. „Ich bin Abfall!“, ruft er und stürzt sich in suizidaler Mission in den nächstbesten Mülleimer. Woody erkennt, wie sehr Bonnies Herz an dem Göffel-Männchen hängt und findet als Beschützer des todessehnsüchtigen Kerlchens eine neue Aufgabe. Aber nicht nur die Aufsichtspflichten fordern den Cowboy heraus. Bei einem Familienausflug trifft er seine alte Flamme Porzellinchen wieder. Die hat ihre Zeit als dekorative Lampenfigur längst hinter sich gelassen.

Der Trailer zum Film

Sie ist nun als „verlorenes Spielzeug“ unterwegs und pfeift auf Kinderwünsche, von denen der ewig treue Woody sich nicht freimachen kann. Und da ist auch noch die ungeliebte Puppe Gabby Gabby, die ihr Leben aufgrund eines Defekts in einem Antiquitätenladen verbracht hat. Sie hofft, endlich die Aufmerksamkeit eines Kindes zu erwecken. Um an ihr Ziel zu kommen, nimmt sie Forky als Geisel.

Wieder einmal ist es Pixar gelungen, auf der Oberfläche eines Familientrickfilms psychologische und lebensphilosophische Tiefenbohrungen vorzunehmen. Es ist schon genial, wie hier anhand von Spielzeugfiguren Grundfragen emotionaler Abhängigkeitsverhältnisse, Freiheitssehnsüchte und Liebesbedürftigkeit verhandelt werden – und das nicht nur als Bonmot für die mitgebrachten Eltern, sondern auf eine kindgerechte Weise.

Dazu gehört auch der Schlussgag nach dem Abspann: Bonnie bringt aus der Schule ein aus einem Plastikmesser gebasteltes Männlein mit. Das neue Spielzeug tritt aus dem Rucksack heraus und stellt die Frage aller Fragen: „Warum lebe ich?“ – „Ich weiß es nicht“, flüstert Forky und entlässt das Kinopublikum wieder ins eigene Dasein.

Von Martin Schwickert

„Toy Story“, Regie: Josh Cooley, 100 Minuten, FSK 0 // Im Cinemaxx Göttingen, Movietown Eichsfeld, Schiller Lichtspiele Münden, Kinowelt Herzberg

 

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Ode an die Langsamkeit

Kryptisches Kino: „Ich war zu Hause, aber …“ 

Die Regisseure der sogenannten Berliner Schule gelten nicht gerade als leichtfüßige Unterhaltungskünstler. Besonders die Puristin Angela Schanelec sorgt gern für Irritationen. Filme wie „Marseille“, „Orly“ oder „Der traumhafte Weg“ sind eine Geduldsprobe. Es gibt keine Handlungs- und Spannungsbögen, Nähe zu den meist brüchigen Figuren ist nicht geplant.

Man muss sich auf die distanziert-kühlen Geschichten einlassen und neugierig bleiben. Dann entdeckt man in diesen Oden an die Langsamkeit versteckte Emotionen, verborgene Sehnsüchte und mit leichter Verzweiflung grundierte Alltäglichkeiten. Was zu absurden, ja manchmal komischen Situationen führt. Das gilt auch für den mit biografischen Bezügen gespickten Filmessay „Ich war zu Hause, aber …“, bei der Berlinale ausgezeichnet mit dem Regie-Bären.

Mal reinschauen? Dann hier:

Als der 13-jährige Phillip (Jakob Lassalle) verschwindet und nach einer Woche ohne Erklärung wieder auftaucht, reagiert Mutter Astrid (Maren Eggert) hilflos. Der Junge probt, als wäre nichts geschehen, in der Schule Shakespeares „Hamlet“. Sie kauft ein Fahrrad bei einem Mann mit Kehlkopfkrebs, verwickelt auf der Straße einen jungen Regisseur in eine Diskussion über die Wahrheit von Inszenierungen, versucht angestrengt, die Familie mit Sohn und kleiner Tochter ohne ihren verstorbenen Mann zusammenzuhalten. Nichts Spektakuläres geschieht. Szenen und Fragmente bilden ein verrätseltes Puzzle. Dem Leben in seiner Banalität zuzuschauen kann ganz schön schwer sein.

Von Margret Köhler

„Ich war zu Hause, aber …“, Regie: Angela Schanelec, mit Maren Eggert, Jakob Lassalle, 105 Minuten, FSK 6 // In überregionalen Kinos

 

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Die fabelhafte Welt des Axel

Märchen, Selbstfindungsdrama, Provinzwestern: „Axel, der Held“ ist vieles – aber nichts richtig

Johannes Kienast (l) als Axel und Christian Grasshoff als Heiner in einer Szene des Films „Axel, der Held“. Quelle: dpa

Ein Held ist Axel (Johannes Kienast) nur in seiner Fantasie. Da bietet er dem Hühnerbaron und Casinobetreiber Manne (Sascha Alexander Geršak) Paroli und kommt seiner Jenny (Emilia Schüle) näher. Die hat allerdings ein anderer als potenzielle Mutter seiner künftigen Kinder auserkoren: Manne, bei dem der Tagträumer unter erniedrigenden Bedingungen Spielschulden abarbeitet. Es dauert, bis Axel sein Schicksal selbst in die Hand nimmt.

Hier geht’s zum Trailer

Der Film von Hendrik Hölzemann („Kammerflimmern“) beginnt mit den Worten „Es war einmal ...“ wie ein Märchen – und versteht sich als solches. In dieser Hinsicht ist ein Miniaturmodell, das sich der Titelheld von seiner kleinen Welt gebaut hat, eine hübsche visuelle Stütze. Man kann den Film aber auch als Selbstfindungsdrama oder als eine Art Provinzwestern betrachten. Der wohl angestrebte magische Realismus stellt sich trotz aller Bemühungen des Regisseurs aber nur bedingt ein. Da hatte „Die fabelhafte Welt der Amélie“ Axels märchenhaftem Mikrokosmos doch einiges voraus. Allerdings: Regisseur Jean-Pierre Jeunet standen ganz andere finanzielle Mittel zur Verfügung.

Von Jörg Brandes

„Axel, der Held“, Regie: Hendrik Hölzemann, mit Johannes Kienast, Emilia Schüle, 90 Minuten, FSK 12 // In überregionalen Kinos

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Außerdem im Lumiere (19 Uhr)

Jack Malik ist ein sehr leidenschaftlicher, doch ebenso erfolgloser Singer-Songwriter, der es nicht aus seinem verschlafenen Heimatdorf an der Küste Englands herausschafft. Den Traum vom großen Durchbruch hat er längst begraben - nur seine Jugendfreundin Ellie hält unerschütterlich daran fest und unterstützt ihn mit allen Kräften. Eines Tages, während eines mysteriösen weltweiten Stromausfalls, wird Jack in einen Verkehrsunfall verwickelt. Als er wieder zu sich kommt, ist die Welt eine andere: Niemand außer ihm kann sich an die Beatles erinnern! Es ist, als hätten sie nie existiert. Mit den Songs der berühmtesten Band der Welt in der Tasche, verzaubert Jack schnell sein ahnungsloses Publikum. Angetrieben von der kaltschnäuzigen Managerin Debra, wird er über Nacht vom Niemand zum Superstar. Doch er riskiert, Ellie zu verlieren, die einzige Person, die immer an ihn geglaubt hat …"Ein zauberhafter und absolut sommerhit-verdächtiger Musikfilm in bester britischer Komödientradition." (programmkino.de)

. Quelle: r

Großbritannien 2019, 112 Min., OmU und DF, Regie: Danny Boyle, D.: Himesh Patel, Lily James, Ed Sheeran

Open Air-Kino im Freibad Brauweg (21 Uhr)

Die frühen 1970er-Jahre, eine Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche: Der junge Polizist Ron Stallworth tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado Springs Police Department an. Entschlossen, sich einen Namen zu machen, beginnt der unerschrockene Cop eine aberwitzige und gefährliche Mission: den Ku-Klux-Klan zu infiltrieren und bloßzustellen.Stallworth gibt vor, ein eingefleischter Extremist zu sein, und nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf. Er imitiert die Sprache der hasserfüllten Rassisten so überzeugend, dass er sogar das Vertrauen des Klanführers David Duke gewinnt. Als die Undercover-Mission immer komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmerman Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Dort erlangt er Insiderwissen über einen tödlichen Plan. Gemeinsam machen sich Stallworth und Zimmerman daran, die Organisation zu Fall zu bringen.BLACKKKLANSMAN erzählt eine Geschichte, die so absurd ist, dass man kaum glauben kann, dass sie sich in den 1970er-Jahren tatsächlich so zugetragen hat. Leider hat das Thema in unserer heutigen turbulenten Zeit nichts von seiner Relevanz eingebüßt.

. Quelle: R

USA 2018, 138 Min., OmU FSK:12,Regie: Spike Lee, D.: John David Washington, Adam Driver, Laura Harrier

Von Ulrich Schubert

Seine Wahlkreis-Sommerreise führt den Göttinger SPD-Bundestagsabgeordneten am Donnerstag nach Duderstadt und Osterode. Ortstermine drehen sich um Herausforderungen für Nahversorgung, Pflege und Wald.

14.08.2019

Vor dem Gallneukirchner Kreisel hat eine 21-Jährige einen Auffahrunfall verursacht. Insgesamt drei Fahrzeuge waren an dem Ereignis beteiligt, es entstand ein Sachschaden.

14.08.2019

Die Zahl ist nicht neu, sie war aber zeitweilig umstritten: Göttingen braucht 5000 neue Wohnungen bis 2030. Wohnen in der Stadt könnten sich bald nur noch Wohlhabende leisten, warnt Sozialdezernentin Petra Broistedt. Das dürfe nicht geschehen.

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