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Göttingen Die Partei schickt Prachar als Direktkandidat ins Rennen
Die Region Göttingen Die Partei schickt Prachar als Direktkandidat ins Rennen
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12:32 20.10.2016
Von Michael Brakemeier
Christian Prachar (rechts). Quelle: R
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Göttingen

"Als Die Partei werden wir es nicht bei unseren neu gewonnenen Kommunalmandaten belassen, sondern uns auch auf Bundesebene für unsere Martin-Sonneborn-Stadt stark machen", sagte Prachar. Das Entscheidende sei, die Potenziale der Partei in Stadt und Landkreis zu heben. Prachar ist Schatzmeisters im Kreis- und Ortsverband der Partei.

Für eine Kandidatur benötigt Prachar noch 200 Unterstützerunterschriften von wahlberechtigten Bürgern aus dem Kreis Göttingen. "Für unsere erfolgreiche Teilnahme an den Kommunalwahlen mussten wir schon deutlich mehr sammeln. Da mache ich mir keine Sorgen. Aber sobald wir dann nächstes Jahr im Bundestag sitzen, können wir uns, mir und unseren Wahlern diesen Aufwand auch endlich ersparen", sagte der Kreisverbandsvorsitzende Harald Manninga.

Mit Fritz Güntzler von der CDU und Konstantin Kuhle von der FDP stehen für die Bundestagswahl 2017 ein weiterer Direktkandidat für den Wahlkreis Göttingen bereits fest. Kuhle, Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, setzte sich Ende September in einer Abstimmung gegen den Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes Göttingen, Lutz Knopek, durch. Bereits Anfang September wählte die Wahlkreisvollversammlung der Kreis-CDU Güntzler zu ihren Kandidaten.

Am Donnerstag, 20. Oktober, wollen die Grünen im Kreis Göttingen ihren Direktkandidaten wählen. Der jetzige Bundestagsabgeordnete der Göttinger Grünen, Jürgen Trittin, hatte gegenüber dem Tageblatt bereits erklärt, dass er wieder antreten wolle. Einen Tag später, am Freitag, 21. Oktober, kommt die Wahlkreiskonferenz des SPD-Unterbezirks Göttingen zusammen, um einen Direktkandidaten zu wählen. Der Vorstand des SPD-Unterbezirks Göttingen hatte im September den SPD-Unterbezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann einstimmig erneut als Bundestagskandidaten vorgeschlagen.

Die Kreisverband der Linke hat noch nicht über einen Kandidaten für die Bundestagswahl entschieden. Nach Auskunft von Sprecher Michael Kaufmann wird darüber eine Kreismitgliederversammlung vermutlich im ersten Quartal 2017 entscheiden. Bereits am Sonnabend, 5. November, will die Allianz für Fortschritt und Aufbruch nach Auskunft ihres Sprechers Gordon Prager ihren Direktkandidaten aufstellen.