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Göttingen Diemardener kämpfen für ihre Grundschule
Die Region Göttingen Diemardener kämpfen für ihre Grundschule
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19:37 27.03.2009
„Lasst die Schule im Dorf“: Appell von Diemardener Schülern, Eltern und Lehrern an Kommunalpolitiker und Verwaltung. Quelle: Christina Hinzmann
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Zwar sei sich der Ortsrat darüber bewusst, dass die Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2014/15 etwa um die Hälfte sinken würden, heißt es in der Resolution, dennoch sei in nächster Zeit  nicht mit einer Stilllegung von Gebäudeteilen zu rechnen. Vielmehr könnten Räume, die ursprünglich als Funktionsräume gedacht waren, wieder als solche genutzt werden, wenn es weniger Klassen gäbe. 

Vorbildlich sei die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, in dem der Hort untergebracht sei. Mit Turnhalle, Sportplatz und Kleinspielfeld stünden ausreichend Möglichkeiten für Bewegung bereit, die nach Vorstellungen des Sportvereins noch erweitert werden sollen. „Die Schließung der Grundschule Diemarden hätte direkten Einfluss auf den Bestand des Kindergartens und Kinderhortes und würde die Attraktivität von Diemarden und teilweise auch von Klein Lengden erheblich verringern“, plädieren die Ortspolitiker im Sinne der Familienfreundlichkeit für den Erhalt der Grundschule.

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Eltern, Kinder und Lehrer haben sich am Donnerstag spontan getroffen, um Plakate für den Fortbestand ihrer Grundschule zu basteln und an den Ortseingängen aufzuhängen. Gerade für Diemarden seien die Prognosen für die Schülerzahlen gut. Die Diemardener Grundschule wäre eine der letzten Gleichener Schulen, die Kombiklassen anbieten müsse.

Die Schulentwicklungsplanung ist Thema in der Sitzung des Rates der Gemeinde Gleichen am Montag, 30. März, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Reinhausen, Rosental 2. Weitere Tagesordnungspunkte sind die Nachmittagsbetreuung in der Grundschule Groß Lengden, Elternbeiträge für die Kindertagesstätten sowie der Umbau des Feuerwehrgerätehauses Sattenhausen.

                                                                                                                                   Von Ute Lawrenz