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Göttingen Sind Grippewellen in Zukunft vorhersagbar?
Die Region Göttingen Sind Grippewellen in Zukunft vorhersagbar?
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16:05 02.12.2019
Dr. Gisbert Voigt, Vorstandsvorsitzender der Bezirksstelle Osnabrück der Ärztekammer Niedersachsen, Marion Charlotte Renneberg, Vizepräsidentin der Ärztekammer Niedersachsen und Prof. Gordon Pipa (von links). Quelle: R
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Göttingen

Die Grippewelle rollt wieder an. Ein Mittel zur Prognose solcher Epidemien hat jetzt Prof. Gordon Pipa auf dem niedersächsischem Digitalgipfel vorgestellt. Der Vorsitzende der Abteilung Neuroinformatik am Institut für Kognitionswissenschaften der Universität Osnabrück präsentierte ein neues System, das unter anderem Daten aus sozialen Medien auswertet, um eine Vorhersage der Krankheitsentwicklung zu erstellen.

Ausgewertet werden für eine Vorhersage unter anderem 500 Millionen Twitter‑Statusmeldungen, aber auch andere Informationen wie herkömmliche Daten aus den Gesundheitsbehörden werden verwendet. Das Programm solle nicht nur eine bessere Planung zur Grippebehandlung ermöglichen, sondern auch für die Vorsorgemaßnahmen der Bürger und die Krankheitsausfallplanung der Unternehmen seien die Echtzeitdaten wichtig, erklärt Pipa. Anhand der kombinierten Datenauswertung solle eine sehr genaue Entwicklungsprognose von Grippewellen möglich sein.

Zukünftig sollen solche Systeme auch andere Funktionen in der Gesundheitsbranche erfüllen. Etwa zur Vordiagnose bei Patienten im ländlichen Raum sei der Einsatz künstlicher Intelligenz zu medizinischen Zwecken vorstellbar, erörtert Marion Charlotte Renneberg, Vizepräsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. lkü

Von Leon Küsters

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