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Göttingen Sanierung oder Abriss: Göttingen diskutiert über Stadthalle
Die Region Göttingen Sanierung oder Abriss: Göttingen diskutiert über Stadthalle
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12:15 16.03.2019
Ansicht der Stadthalle Göttingen: Ihre Zukunft, ihre Nutzung und ihr Nutzen sind Thema einer Podiumsdiskussion am Sonntag, 31. März. Quelle: Hinzmann
Göttingen

Die Debatte um die Sanierung der Stadthalle ist im Februar neu in Gang gekommen: Die Baukosten steigen auf voraussichtlich 30 Millionen Euro. Deshalb will die Mehrheit der Mitglieder des Stadtrates Göttingen erneut entscheiden. Über das Problem muss nicht nur im Rat der Stadt geredet werden. Das Deutsche Theater und das Göttinger Tageblatt wollen am Sonntag, 31. März, von 16 Uhr an die Stadthalle, ihre Nutzung und ihren Nutzen in sanierter oder neuer Form zum Thema machen: „Eine Stadt und Ihre Halle“.

„Viel Transparenz herstellen“

Sanierung oder Abriss – die Zukunft der Stadthalle scheint tatsächlich unglaublich viele Göttingerinnen und Göttinger zu bewegen. Deshalb wollen wir möglichst viel Transparenz herstellen und möglichst viele Aspekte beleuchten“, kündigt Christoph Oppermann an. Der stellvertretende Tageblatt-Chefredakteur begrüßt die Initiative des Deutschen Theaters: „Ich bin froh, dass zwei Institutionen in dieser Stadt gemeinsam diese Podiumsrunde auf die Beine stellen.“

Die emotionale Aufladung, die mit der Stadthalle verbunden ist, zeugt nach Ansicht von Erich Sidler vom Diskussionsbedarf der Menschen. „Dieses Engagement geht letztlich über die Frage hinaus, ob die Stadthalle saniert oder neu gebaut wird. Gelebte Demokratie ist Teilnahme am Gestaltungsprozess, und wenn eine Zeitung mit dem Theater ein Forum für Meinungsaustausch schafft, ist das demokratisches Zusammenleben“, erklärt der Intendant des Deutschen Theaters.

Oberbürgermeister und Präsident

An der Diskussion „Eine Stadt und Ihre Halle“ auf der Bühne des Deutschen Theaters, Theaterplatz 11, am Sonntag, 31. März, ab 16 Uhr nehmen teil: Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD); Olaf Feuerstein, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Göttingen; Robert Marlow, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen; Ratsfrau Dr. Dagmar Sakowsky (Bündnis 90 / Die Grünen); Thomas Wedrins, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt; Tobias Wolff, Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen.

„Egal ob Sanierung oder Neubau – jede Entscheidung zur Stadthalle hat Auswirkungen auf die nächsten Jahrzehnte, und zwar mit Blick auf das Kulturangebot in dieser Stadt und hinsichtlich der kommunalen Finanzen. Da kann ein so hochkarätig besetztes Podium nur hilfreich sein“, erklärt Oppermann.

Freie Platzwahl im Theater

Die Gesprächsrunde wird Tageblatt-Redakteur Peter Krüger-Lenz moderieren. Der Eintritt ist kostenlos und es ist freie Platzwahl vorgesehen.

Von Angela Brünjes

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