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Göttingen Doch noch Chance auf Feuerwehr-Neubau in Friedland
Die Region Göttingen Doch noch Chance auf Feuerwehr-Neubau in Friedland
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17:39 26.04.2013
Von Jürgen Gückel
Amthaus und Feuerwehr: Auf dem freien Gelände könnte ein Neubau entstehen.
Amthaus und Feuerwehr: Auf dem freien Gelände könnte ein Neubau entstehen. Quelle: Hinzmann
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Friedland

Danach ist ein Rathausneubau vorerst vom Tisch. Er hätte bis zu vier Millionen Euro gekostet. Priorität hat die Lösung des Platzproblems in Friedland. Dort fehlen Sozialräume und ein vierter Einstellplatz für ein zu erwartendes Kreisbereitschafts-Fahrzeug. Allerdings habe das Feuerwehrhaus zunächst noch Bestandsschutz, wie es ist.

Dem Bauausschuss legte Friedrichs jetzt elf Varianten vor, die geplant und durchgerechnet wurden. Darunter ein völliger Neubau im südlichen Bereich der Schlossstraße für 2,3 Millionen Euro, den Ausbau einer Halle auf dem Ziegeleigelände an der Heimkehrerstraße (zwei Millionen Euro) bis hin zur billigsten Variante, bei der die bestehenden Fahrzeughallen unangetastet bleiben und nur ein Sozialtrakt angebaut wird (500 000 Euro).

Verwaltung und auch die Feuerwehr selbst favorisieren die elfte und auf 1,1 Millionen Euro Kosten geschätzte Variante. Danach sollen die bestehenden Fahrzeughallen komplett abgerissen und mit vier Einstellplätzen erneuert werden. Dahinter entsteht ein zweigeschossiger Neubau. Dazu ist der Ankauf des gesamten Grundstücks südlich des Amtshauses nötig.

In Vorverhandlungen habe der Eigentümer einem möglichen Verkauf zugestimmt. Das Amtshaus, in dem die Feuerwehrräume sind, würde verkauft. Dem Vernehmen nach hat das Senioren- und Pflegeheim Schloss Friedland Interesse, seine Verwaltung dorthin zu verlegen.

In ersten Reaktionen der Ratsmitglieder fand diese Variante ebenfalls Befürworter. Der Kauf des 1600 Quadratmeter großen Grundstücks würde die Anlage von bis zu 15 Parkplätzen ermöglichen, was auch die Parksituation am Friedhof und für Mitarbeiter des Schlosses entlasten könnte.

„Und die Feuerwehr würde diese Variante glücklich machen“, sagte Friedrichs. Binnen acht Wochen könnten Vorverträge mit potenziellem Amtshauskäufer und Grundstücksverkäufer unterschriftsreif sein.

Ausschuss will ins Sporthaus

Groß Schneen. Der Bauausschuss der Gemeinde Friedland will seine nächste Sitzung im Sporthaus Groß Schneen abhalten, um sich das Gebäude und den – nach Aussagen einiger Ratsherren „haarsträubenden“  – Zustand der Sanitäranlagen anzusehen. Das Gebäude muss dringend saniert werden.

Weil es im Eigentum der Gemeinde steht und Teil der Bezirkssportstätte ist, soll ein Antrag auf Bezuschussung nach dem Programm für kleinere Städte und Gemeinden gestellt werden. Auf bis zu 900 000 Euro wird die Sanierung veranschlagt. Bisher sind lediglich 200 000 Euro im Haushalt.

Die Sportstätte wird auch von den Schulen genutzt, darunter auch von Kindern aus den Gemeinden Gleichen und Rosdorf. Das Programm unterstützt nur interkommunale Projekte.