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Göttingen Ehemalige EAM-Gebäude verkauft
Die Region Göttingen Ehemalige EAM-Gebäude verkauft
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19:01 12.08.2016
Von Ulrich Schubert
Es gibt neue Entwicklungen auf dem Gelände neben dem ehemaligen EAM-Gebäude. Quelle: Heller
Grone

Über die weiteren und konkreten Pläne für das Gelände gegenüber des Göttinger Stadtfriedhofes wollte die Tetraeder Immobilien GmbH vorerst keine Angaben machen. Ein Sprecher des Unternehmens räumte am Donnerstag lediglich den Kauf ein. Unterdessen werden die einstöckigen Nebengebäude bereits abgerissen.

Verkauf bestätigt

Zuvor hatte der Geschäftsführer der Edeka-Hessenring-Gruppe, Hans-Richard Schneeweiß, den Verkauf bestätigt. Edeka hatte 2011 fast das gesamte Areal zwischen Kasseler-Landstraße und Salinenweg von der EON gekauft, einen früheren Herkulesmarkt abgerissen, an gleicher Stelle neu gebaut, und inzwischen einen Edeka-Markt eröffnet.

Die EON hatte ihre Gebäude bereits 2005 aufgegeben. Dazu gehört auch ein markantes kleines Hochhaus mit einer Stahlbeton-Konstruktion und Glasfassaden. Der Verein „Stadt und Planung Göttingen“ hatte 2013 den Antrag gestellt, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen.

Verschiedene Möglichkeiten der Folgenutzung geprüft

In den zurückliegenden Jahren prüfte der Edeka-Konzern verschiedene Möglichkeiten für eine Folgenutzung, erklärte aber auch immer wieder, dass er eigentlich keinen Bedarf für dieses Grundstücksteil und die alten EON-Gebäude habe. Schon vorher hatte es vage Pläne von verschiedenen Investoren gegeben, das Hauptgebäude als Hotel oder Bürohaus zu nutzen und in den Nebengebäuden eine Privatschule und eine Schrimps-Fabrik zu betreiben.

Der Stadt Göttingen liege bisher keine Bauvoranfrage und kein Bauantrag für das Grundstück vor, sagte am Freitag Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Pläne für eine Kindertagesstätte seien der Verwaltung hingegen bekannt „und die begrüßen wir“. In Grone gebe es nach wie vor den Bedarf für eine solche Einrichtung. Wie groß die Kita sein wird, und mit welcher Summe sich das Land an den Investitionen beteiligt, sei „noch nicht ganz klar“.

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