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Göttingen Warum Göttingen und Rosdorf die Flächen tauschen
Die Region Göttingen Warum Göttingen und Rosdorf die Flächen tauschen
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17:44 19.01.2019
Archivaufnahme des ehemaligen städtischen Schlachthofs in Rosdorf. Quelle: Hinzmann
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Göttingen/Rosdorf

Die Stadt Göttingen und die Gemeinde Rosdorf haben untereinander Flächen getauscht. Was zunächst nach einem schlechten Deal für Rosdorf aussieht, ist für die Gemeinde tatsächlich vorteilhaft. Die Stadt Göttingen erhält von Rosdorf einen knapp 135 000 Quadratmeter großen Geländestreifen im Nordosten von Rosdorf. Das Gelände besteht vorwiegend aus Grünflächen, dazu Verkehrsflächen, Grabeland und einem Teil des Kiessees. Der Flächentausch wurde mit Jahresbeginn wirksam.

Im Gegenzug erhält Rosdorf eine Fläche mit noch nicht einmal einem Drittel der an die Stadt Göttingen übertragenen Fläche. Der Vorteil: Bei diesem nur knapp 42 000 Quadratmeter großen Grundstück handelt es sich um das Gelände des ehemaligen Schlachthofs, nominell auf dem Gebiet des Stadtteils Geismar. Die Fläche befindet sich mitten im nordöstlichen Gewerbegebiet der Gemeinde Rosdorf und biete daher große Entwicklungsmöglichkeiten, meint Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (SPD).

Kein Finanzausgleich, aber Auflagen

Für die unterschiedlichen Flächen werde es keinen Finanzausgleich geben, heißt es im Gebietsänderungsvertrag zwischen den beiden Kommunen. Die getauschten Flurstücke „wurden nicht nach ihrem Verkehrswert, sondern nach ihrer langfristigen Entwicklungsmöglichkeit und städtebaulichen Bedeutung bewertet, so dass in der Summe von einer Gleichwertigkeit der Austauschflächen ausgegangen wird“.

Allerdings werden den Rosdorfern vertraglich einige Beschränkungen bei der künftigen Nutzung des Schlachthof-Geländes auferlegt: Die Gemeinde verpflichtet sich, „die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um auf den hier in das Rosdorfer Gemeindegebiet übergehenden Flächen die Entwicklung von großflächigen Einzelhandel, Baumärkten, Logistikbetrieben und Vergnügungsstätten zu unterbinden“. Im Gegenzug „sagt die Stadt Göttingen zu, die in das Stadtgebiet übergehenden Flächen keiner höherwertigen wirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung stellen zu wollen“.

Von Matthias Heinzel

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